Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführerin (nachfolgend: BF), eine Staatsangehörige aus dem Irak, reiste irregulär in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 14.08.2023 einen ersten Antrag auf internationalen Schutz. Bei der Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes gab die Beschwerdeführerin zu ihren Fluchtgründen befragt an, dass sie Psychologin und im Irak in kleine Ortschaften und Städte gereist sei, u... mehr lesen...
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Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Verfahrensgegenstand ist das amtswegig eingeleitete Verfahren gegen den mündlich verkündeten Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (in Folge BFA / belangte Behörde) vom 11.06.2026, Zl. XXXX . Dem ging ein mit 28.05.2026 gestellter Folgeantrag eines algerischen Staatsangehörigen (in Folge: Fremder) auf Zuerkennung von internationalem Schutz voraus, wobei der Fremde zu den Gründen seines Folgea... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Partei (in weiterer Folge kurz als „P“ bezeichnet), ist Staatsangehörige der Türkei, der kurdischen Volksgruppe zugehörig und bekennt sich zum Islam. Sie brachte nach rechtswidriger Einreise in das Hoheitsgebiet der Europäischen Union und in weiterer Folge in Österreich am 03.10.2023 den 1. Antrag auf internationalen Schutz ein. Im Rahmen der damaligen Erstbefragung brachte sie zum Ausreisegrund im Wesentl... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgegenstand: römisch eins. Verfahrensgegenstand: Der Fremde reiste unter Umgehung der Grenzkontrollen in das Bundesgebiet ein und stellte erstmalig am 22.07.2014 einen Antrag auf internationalen Schutz, welchen er im Wesentlichen damit begründete, dass er seine Freundin in Tunesien geschwängert und diese eine gemeinsame Tochter zur Welt gebracht habe. Daraufhin habe der Bruder der Freundin, welcher ein Salafist sei, gedroht, den Fremden nach islamischem Recht... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer stellte in Österreich erstmals am 12.09.2022 einen Antrag auf internationalen Schutz. Mit Bescheid vom 27.09.2022 wies das Bundesamt diesen Antrag auf internationalen Schutz ab und erließ gegen den Beschwerdeführer eine Rückkehrentscheidung. 2. Am 21.02.2024 stellte der Beschwerdeführer im Bundesgebiet einen weiteren Asylantrag, nachdem er von deutschen Behörden nach Österreich überstell... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Verfahren über den ersten Antrag auf internationalen Schutz: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation und Angehöriger der tschetschenischen Volksgruppe, stellte nach Einreise in das österreichische Bundesgebiet am 27.10.2023 einen Antrag auf internationalen Schutz, wobei er im Zuge seiner Erstbefragung vor Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes am selben Tag zu seinen Fluchtgründe... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. rechtskräftig abgeschlossenes erstes Asylverfahren: Der Beschwerdeführer reiste problemlos legal am XXXX aus der Volksrepublik China mit seinem, am XXXX ausgestellten und bis XXXX gültigen chinesischen Reisepass, aus und mit einem polnischen Visum legal nach Österreich ein. Danach meldete er sich jedoch nicht im Zentralen Melderegister an, sondern „tauchte unter“ bzw. entzog sich bewusst den österreichischen Behö... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1.1. Vorverfahren Der damals noch minderjährige Beschwerdeführer, ein somalischer Staatsangehöriger, stellte am 11.06.2016 nach illegaler Einreise nach Österreich einen Antrag auf internationalen Schutz. Mit Bescheid vom 06.08.2018 wies das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (im Folgenden Bundesamt) diesen Antrag vollinhaltlich ab und erließ eine Rückkehrentscheidung verbunden mit einem Einreiseverbot für drei ... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: I.1. Der Beschwerdeführer 1 (idF auch BF - Reihung gemäß der Nennung im
Spruch: ) und die BF 2 sind miteinander verheiratet und die BF 3 bis 7 sind die gemeinsamen Kinder. BF 3 und 4 sind volljährig, BF 5-7 sind noch minderjährig. römisch eins.1. Der Beschwerdeführer 1 in der Fassung auch BF - Reihung gemäß der Nennung im
Spruch: ) und die BF 2 sind miteinander verheiratet und die BF 3 bis 7 sind die gemeinsamen Kinder. BF 3... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Erstes Verfahren: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Indiens, stellte nach seiner Einreise in das österreichische Bundesgebiet am 18.12.2021 einen ersten Antrag auf internationalen Schutz. Im Rahmen der am selben Tag durchgeführten Erstbefragung durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes gab der Beschwerdeführer an, er sei ledig und seine Muttersprache sei Panjabi/... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Die Beschwerdeführerin stellte am 10. 1. 2012 einen (ersten) Antrag auf internationalen Schutz. In einer Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes am selben Tag brachte die Beschwerdeführerin zu den Gründen befragt, warum sie ihr Herkunftsland verlassen habe, vor, zwei Töchter bekommen zu haben, weswegen die Behörden an ihr eine Zwangssterilisation durchführen hätte wollen. Sie sei kurzfristig geflüch... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Antragsteller (AS) stellte am 12.02.2022 erstmals einen Asylantrag. Im Zuge seiner polizeilichen Erstbefragung am folgenden Tag brachte er zu den Fluchtgründen befragt zusammengefasst vor, er werde aus ethnischen Gründen unterdrückt und habe wegen seiner Parteimitgliedschaft Probleme. Im Falle der Rückkehr fürchte er Armut und um sein Leben. Am 30.09.2022 von einem Organwalter des Bundesamtes für Fremdenwesen und A... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer reiste im März 2022 in das Bundesgebiet ein. Dabei wies er sich mit einem ukrainischen Reisedokument für Flüchtlinge aus und ließ sich als Ukraine-Vertriebener registrieren. Daraufhin wurde ihm am 24.03.2022 eine bis 03.03.2023 gültige Karte für Vertriebene ausgestellt, die mit 03.02.2023 verlängert worden ist. Nachdem eine Auskunft der ukrainischen Behörden vom 28.04.2023 einlangte, wonach der Beschwe... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: A. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Somalia, stellte nach unrechtmäßiger Einreise in das Bundesgebiet am 31.08.2020 einen ersten Antrag auf internationalen Schutz, welchen er in der Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes am 02.09.2020 mit einer (versuchten) Zwangsrekrutierung durch die Al Shabaab begründete. Nach Durchführung einer niederschriftlichen Einvernahme wurde dieser Antrag auf internationalen Sc... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Vorweg ist auszuführen, dass XXXX , geb. XXXX , Zl. XXXX , die mittlerweile volljährige Tochter des Erstbeschwerdeführers und Stieftochter der Zweitbeschwerdeführerin nicht von der Aufhebung des faktischen Abschiebeschutzes betroffen ist. Vorweg ist auszuführen, dass römisch 40 , geb. römisch 40 , Zl. römisch 40 , die mittlerweile volljährige Tochter des Erstbeschwerdeführers und Stieftochter der Zweitbeschwerdeführeri... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Beschwerdeführer stellte am 17. 7. 2024 einen (ersten) Antrag auf internationalen Schutz. Im Zuge der am selben Tag durchgeführten Erstbefragung gab der Beschwerdeführer zu seinen Fluchtgründen an, dass er Usbekistan verlassen habe, weil er dort 2000 Euro Schulden gehabt habe, die er nicht begleichen habe können. Im Fall seiner Rückkehr habe er Angst vor jener Person, die ihm das Geld geliehen habe. Der Beschwerdeführ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer stellte in Österreich erstmals am 18.08.2022 einen Antrag auf internationalen Schutz, den er in der Erstbefragung damit begründete, dass das Leben in Algerien nicht schön sei und er keine Arbeit habe. Im Falle seiner Rückkehr fürchte er Arbeitslosigkeit. Mit dem Bescheid des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl vom 30.09.2024 wurde der Antrag des Beschwerdeführers auf internationalen Schut... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen: römisch eins. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen: Feststellungen: 1. Erstes Asylverfahren: 1.1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger Somalias, stellte am 06.10.2023 einen ersten Antrag auf internationalen Schutz. Als Fluchtgrund gab der Beschwerdeführer in diesem Verfahren im Rahmen der Erstbefragung an, Somalia verlassen zu haben und weil er Probleme mit Al-Shabaab gehabt hätte. Am 09.10.2024 wurde der B... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: I.1. Erstes Verfahren: römisch eins.1. Erstes Verfahren: 1. Der Beschwerdeführer (BF), ein indischer Staatsangehöriger, reiste illegal nach Österreich ein und stellte am 15.07.2024 einen ersten Asylantrag, der mit Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (BFA) vom 09.09.2024 sowohl hinsichtlich des Status des Asylberechtigten als auch hinsichtlich des Status des subsidiär Schutzberechtigten als unbegründet abg... mehr lesen...
A. Verfahrensgang: 1. Vorverfahren 1.1 Der Beschwerdeführer (BF) stellte am 11.07.2014 einen (ersten) Antrag auf internationalen Schutz und begründete diesen damit, dass im Heimatland Krieg herrsche und er einer Minderheit angehöre. Mit Bescheid vom 01.07.2016 wurde dieser Antrag gem. § 3 Abs. 1 iVm § 2 Abs. 1 Z 13 AsylG hinsichtlich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten sowie gem. § 8 Abs. 1 iVm § 2 Abs. 1 Z 13 AsylG hinsichtlich der Zuerkennung des Status des subs... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgegenstand: römisch eins. Verfahrensgegenstand: Gegenstand des Verfahrens ist das amtswegig eingeleitete Verfahren gegen den mündlich verkündeten Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (in Folge BFA / belangte Behörde) vom 09.02.2026, Zl. XXXX , mit der faktische Abschiebeschutz eines tunesischen Staatsangehörigen (in Folge Fremder) aufgehoben wurde. Dem ging ein am 02.01.2026 gestellter Folgeantrag des Fremden auf Zuerkennung von internatio... mehr lesen...
Begründung: Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen: 1. Feststellungen: Der volljährige Fremde ist algerischer Staatsangehöriger, Angehöriger der Volksgruppe der Araber und bekennt sich zum moslemischen Glauben. Seine Muttersprache ist Arabisch. Er leidet an keiner schweren Gesundheitsbeeinträchtigung und ist uneingeschränkt erwerbsfähig, zudem ist er ledig und ohne Sorgepflichten. Seine Identität steht fest. Der Fremde stellte in Österreich erstmalig am 19.09.2022 einen Antrag auf i... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Mit mündlich verkündetem Bescheid vom 29.01.2026 sprach das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (im Folgenden: BFA) gegenüber dem Asylwerber aus: „Der faktische Abschiebeschutz gemäß § 12 AsylG, BGBl. I Nr. 100/2005 (AsylG) idgF, wird gemäß § 12a Absatz 2 AsylG aufgehoben“. Mit mündlich verkündetem Bescheid vom 29.01.2026 sprach das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (im Folgenden: BFA) gegenüber dem Asylwerber aus: „Der... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: XXXX (im Folgenden: Beschwerdeführer), ein Staatsangehöriger Tunesiens, stellte in Österreich erstmals am 29.03.2022 einen Antrag auf internationalen Schutz, den er in der am darauffolgenden Tag stattfindenden Erstbefragung mit der schlechten Wirtschaftslage und der schlechten Zukunftsperspektive in seinem Herkunftsland Tunesien begründete. Er wolle hier in Europa arbeiten. Bei seiner Rückkehr befürchte er Armu... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: Verfahrensgang: 1. Die Asylwerberin stellte am 31.07.2023 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich, den sie mit Angst vor ihrem Exgatten begründete. Sie fürchte, dass er sie umbringt. Vor dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl konkretisierte sie, in der Ehe psychische, körperliche und sexuelle Gewalt erlebt zu haben. Seit Ende 2016 sei sie geschieden, habe dadurch alle finanziellen Ansprüche verloren und habe Schulden. Deswegen könne sie nicht na... mehr lesen...
Begründung: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Asylwerber XXXX stellte am 26.11.2024 einen ersten Antrag auf internationalen Schutz, der mit Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl vom 27.05.2025 abgewiesen sowie eine Rückkehrentscheidung samt Nebenaussprüchen gegen den Asylwerber erlassen wurde. 1. Der Asylwerber römisch 40 stellte am 26.11.2024 einen ersten Antrag auf internationalen Schutz, der mit Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwe... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Der Asylwerber, ein Staatsangehöriger von Marokko, stellte am 14.08.2023 in Slowenien, am 10.08.2023 in Kroatien und am 04.09.2023 in der Schweiz einen Asylantrag. Zu einem unbekannten Zeitpunkt reiste der Asylwerber ins Bundesgebiet ein und stellte am 19.12.2024 einen Antrag auf internationalen Schutz, den er bei der Erstbefragung am selben Tag mit wirtschaftlichen Gründen begründete. Auch bei der Einve... mehr lesen...