Entscheidungen zu § 43a Abs. 3 StGB

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

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Entscheidungen 61-62 von 62

RS OGH 1988/7/6 14Os86/88, 12Os103/89, 14Os166/89 (14Os167/89), 12Os174/89, 14Os15/90, 12Os27/90, 13

Rechtssatz: Wenn auch die gesetzwidrige Ausmessung der Strafe nur in dem unrichtigen Verhältnis zwischen dem bedingt nachgesehenen und dem unbedingten Teil der Freiheitsstrafe gelegen ist (§ 43a Abs 3 StGB), so hebt der gemäß § 281 Abs 1 Z 11 StPO angerufene Oberste Gerichtshof gleichwohl den gesamten Strafausspruch als nichtig auf und bemisst die Strafe neu. Entscheidungstexte 14 Os 86/88 Entscheidungstext OGH 06.07.1988 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 06.07.1988

TE OGH 1988/7/6 14Os86/88

Gründe:   Hans B*** wurde des Vergehens des schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 2 StGB schuldig erkannt, weil er im April 1987 in Bärnbach (Kohlschwarz und Wies) dem Holzhändler und Sägewerksbesitzer Franz T*** Vorschüsse von insgesamt 35.000 S für einen (gegenüber dessen Provisionseinkäufer Josef S***) vorgetäuschten Holzverkauf betrügerisch herausgelockt hatte. Das Erstgericht verurteilte ihn hiefür gemäß § 147 Abs 1 StGB zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten und sah davon ge... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 06.07.1988

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