Entscheidungen zu § 158 Abs. 3 ABGB

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

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Entscheidungen 1-2 von 2

TE OGH 2008/6/20 1Ob106/08g

Begründung: Der (am 4. 9. 2006 verstorbene) Ehegatte der Antragstellerin hatte am 13. 12. 1971 seine Vaterschaft gegenüber der am 16. 11. 1971 geborenen Antragsgegnerin rechtswirksam anerkannt. Die Antragstellerin beantragte am 2. 10. 2007, das Anerkenntnis für rechtsunwirksam zu erklären. Sie brachte dazu im Wesentlichen vor, sie habe nach dem Tod ihres Ehegatten eine DNA-Analyse durchführen lassen, die ergeben habe, dass er zu 100 % nicht der Vater sei, was ihr am 12. 9. 2007 zu... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 20.06.2008

RS OGH 2008/6/20 1Ob106/08g, 2Ob12/12x, 6Ob208/16f

Norm: ABGB §158 Abs3ABGB §164ABGB idF ErbRÄG 2004 §153 Abs3, FamErbRÄG 2004 Art IV §5 Abs2
Rechtssatz: Die dreißigjährige Frist des § 158 Abs 3 ABGB ist auf den Antrag auf Unwirksamerklärung eines Vaterschaftsanerkenntnisses gemäß § 164 Abs 1 Z 3 ABGB analog anzuwenden. Entscheidungstexte 1 Ob 106/08g Entscheidungstext OGH 20.06.2008 1 Ob 106/08g ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 20.06.2008

Entscheidungen 1-2 von 2