RS OGH 2026/2/11 10ObS139/25a

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Veröffentlicht am 11.02.2026
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Norm

AEUV Lissabon Art267
Verordnung (EG) Nr 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates 32004R0883 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit Art5 litb
Verordnung (EG) Nr 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates 32004R0883 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit Art7
BPGG §21h
  1. BPGG § 21h heute
  2. BPGG § 21h gültig ab 20.05.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2026
  3. BPGG § 21h gültig von 20.07.2024 bis 19.05.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2024
  4. BPGG § 21h gültig von 23.12.2023 bis 19.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2023
  5. BPGG § 21h gültig von 01.07.2023 bis 22.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2023
  6. BPGG § 21h gültig von 01.07.2023 bis 30.06.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 213/2022

Rechtssatz

Dem Gerichtshof der Europäischen Union wird gemäß Art 267 AEUV folgende Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt:Dem Gerichtshof der Europäischen Union wird gemäß Artikel 267, AEUV folgende Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt:

Stehen Art 5 lit b VO 883/2004 und Art 7 VO 883/2004 der Anwendung einer nationalen Rechtsvorschrift wie § 21h BPGG entgegen, die den Anspruch einer in Österreich unselbständig erwerbstätigen Person, die mit dem pflegebedürftigen Kind und dem in Deutschland erwerbstätigen Vater des Kindes in Deutschland wohnt, auf eine für die Pflege des pflegebedürftigen Kindes gebührende Geldleistung davon abhängig macht, dass die pflegebedürftige Person Anspruch auf Pflegegeld nach österreichischem Recht hat, der wiederum voraussetzt, dass die pflegebedürftige Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich hat?Stehen Artikel 5, Litera b, VO 883 aus 2004, und Artikel 7, VO 883 aus 2004, der Anwendung einer nationalen Rechtsvorschrift wie Paragraph 21 h, BPGG entgegen, die den Anspruch einer in Österreich unselbständig erwerbstätigen Person, die mit dem pflegebedürftigen Kind und dem in Deutschland erwerbstätigen Vater des Kindes in Deutschland wohnt, auf eine für die Pflege des pflegebedürftigen Kindes gebührende Geldleistung davon abhängig macht, dass die pflegebedürftige Person Anspruch auf Pflegegeld nach österreichischem Recht hat, der wiederum voraussetzt, dass die pflegebedürftige Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich hat?

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2026:RS0143682

Im RIS seit

30.04.2026

Zuletzt aktualisiert am

07.05.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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