RS Umse 2002/10/1 US 6B/2002/8-15

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.10.2002
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Index

83/01

Norm

UVP-G 2000 §3 Abs7
AVG §73 Abs2
  1. UVP-G 2000 § 3 heute
  2. UVP-G 2000 § 3 gültig ab 24.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2025
  3. UVP-G 2000 § 3 gültig von 23.03.2023 bis 23.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2023
  4. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.12.2018 bis 22.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2018
  5. UVP-G 2000 § 3 gültig von 26.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  6. UVP-G 2000 § 3 gültig von 24.02.2016 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2016
  7. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.01.2014 bis 23.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2013
  8. UVP-G 2000 § 3 gültig von 03.08.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2012
  9. UVP-G 2000 § 3 gültig von 19.08.2009 bis 02.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2009
  10. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.04.2005 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2005
  11. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.01.2005 bis 31.03.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2004
  12. UVP-G 2000 § 3 gültig von 11.08.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2000
  13. UVP-G 2000 § 3 gültig von 01.07.1994 bis 10.08.2000
  1. AVG § 73 heute
  2. AVG § 73 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 73 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 73 gültig von 20.04.2002 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  5. AVG § 73 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 73 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 73 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes bewirkt das Weiterleiten eines Anbringens gem. § 6 AVG das Erlöschen der Entscheidungspflicht der abtretenden Behörde. Die Rechtswirkungen einer Weiterleitung gem. § 6 AVG treten unabhängig davon ein, ob sie rechtens erfolgt ist oder nicht. (VwGH 93/09/0042, 89/10/0085, 83/01/0399). Ist solcherart zum Zeitpunkt der Stellung eines Devolutionsantrages eine Entscheidungspflicht der in erster Instanz zuständigen Landesregierung nicht mehr gegeben, so fehlt es an den gem. § 73 Abs. 2 AVG erforderlichen Antragsvoraussetzungen, sodass der Devolutionsantrag zurückzuweisen ist.Nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes bewirkt das Weiterleiten eines Anbringens gem. Paragraph 6, AVG das Erlöschen der Entscheidungspflicht der abtretenden Behörde. Die Rechtswirkungen einer Weiterleitung gem. Paragraph 6, AVG treten unabhängig davon ein, ob sie rechtens erfolgt ist oder nicht. (VwGH 93/09/0042, 89/10/0085, 83/01/0399). Ist solcherart zum Zeitpunkt der Stellung eines Devolutionsantrages eine Entscheidungspflicht der in erster Instanz zuständigen Landesregierung nicht mehr gegeben, so fehlt es an den gem. Paragraph 73, Absatz 2, AVG erforderlichen Antragsvoraussetzungen, sodass der Devolutionsantrag zurückzuweisen ist.

Schlagworte

Umweltsenat, Zuständigkeit, Weiterleitung an falsche Behörde;

Dokumentnummer

UMSER_20021001_US_6B_2002_8_15_01
Quelle: Umweltsenat UMSE, https://www.ris.bka.gv.at/Umse
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