RS Vwgh 2009/1/27 2005/06/0070

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.01.2009
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Index

L82000 Bauordnung
L82007 Bauordnung Tirol
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)

Norm

BauO Tir 2001 §35 Abs2 litc;
BauO Tir 2001 §37 Abs4 litc;
BauRallg;
B-VG Art119a Abs5;
B-VG Art131 Abs1 Z1;
  1. B-VG Art. 119a heute
  2. B-VG Art. 119a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.1985 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  5. B-VG Art. 119a gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  1. B-VG Art. 131 heute
  2. B-VG Art. 131 gültig ab 27.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 131 gültig von 01.02.2019 bis 26.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  4. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2019 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  5. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. B-VG Art. 131 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2002
  9. B-VG Art. 131 gültig von 04.09.1999 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 194/1999
  10. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1998 bis 03.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  11. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  12. B-VG Art. 131 gültig von 28.04.1975 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 316/1975
  13. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1975 bis 27.04.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  14. B-VG Art. 131 gültig von 18.07.1962 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  15. B-VG Art. 131 gültig von 25.12.1946 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  16. B-VG Art. 131 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  17. B-VG Art. 131 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Im Vorstellungsverfahren nach Art. 119a Abs. 5 B-VG hat die Aufhebung eines Bescheides nur dann zu erfolgen, wenn der Beschwerdeführer durch den Gemeindebescheid in seinen subjektivöffentlichen Rechten verletzt ist (vgl. die hg. Erkenntnisse vom 5. Oktober 1970, Zl. 642/70, VwSlg. 7873/A, und vom 15. Oktober 1998, Zl. 98/06/0083, m.w.N.).Im Vorstellungsverfahren nach Artikel 119 a, Absatz 5, B-VG hat die Aufhebung eines Bescheides nur dann zu erfolgen, wenn der Beschwerdeführer durch den Gemeindebescheid in seinen subjektivöffentlichen Rechten verletzt ist vergleiche die hg. Erkenntnisse vom 5. Oktober 1970, Zl. 642/70, VwSlg. 7873/A, und vom 15. Oktober 1998, Zl. 98/06/0083, m.w.N.).

[Hier: Das von den Baubehörden gegen die Bf als Eigentümerin der baulichen Anlage gerichtete Benützungsverbot wurde auf § 37 Abs. 4 lit. c iVm § 35 Abs. 2 lit. c Tir. BauO gestützt. Die Vorstellungsbehörde stellte fest, dass dem Verwaltungsakt nicht entnommen werden könne, ob die Bf Eigentümerin der Anlage im Sinne des § 37 Abs. 4 lit. c Tir. BauO sei, stützte die Abweisung der Vorstellung jedoch auf § 37 Abs. 4, letzter Satz Tir. BauO, da die Bf die Anlage benützt habe.] Dadurch, dass die Baubehörden das von ihnen ausgesprochene Benützungsverbot gegen die Bf gerichtet haben, die die bauliche Anlage unbestritten benützt hat, wurde die Bf nicht in ihren subjektiv-öffentlichen Rechten verletzt. (Dazu, dass ein Benützungsverbot nach § 37 Abs. 4 Tir. BauO 2001 gegen den Benützer zu richten ist, vgl. das hg. Erkenntnis vom 22. Februar 2005, Zl. 2004/06/0178, VwSlg. 16542 A/2005).[Hier: Das von den Baubehörden gegen die Bf als Eigentümerin der baulichen Anlage gerichtete Benützungsverbot wurde auf Paragraph 37, Absatz 4, Litera c, in Verbindung mit Paragraph 35, Absatz 2, Litera c, Tir. BauO gestützt. Die Vorstellungsbehörde stellte fest, dass dem Verwaltungsakt nicht entnommen werden könne, ob die Bf Eigentümerin der Anlage im Sinne des Paragraph 37, Absatz 4, Litera c, Tir. BauO sei, stützte die Abweisung der Vorstellung jedoch auf Paragraph 37, Absatz 4,, letzter Satz Tir. BauO, da die Bf die Anlage benützt habe.] Dadurch, dass die Baubehörden das von ihnen ausgesprochene Benützungsverbot gegen die Bf gerichtet haben, die die bauliche Anlage unbestritten benützt hat, wurde die Bf nicht in ihren subjektiv-öffentlichen Rechten verletzt. (Dazu, dass ein Benützungsverbot nach Paragraph 37, Absatz 4, Tir. BauO 2001 gegen den Benützer zu richten ist, vergleiche das hg. Erkenntnis vom 22. Februar 2005, Zl. 2004/06/0178, VwSlg. 16542 A/2005).

Schlagworte

Inhalt der Vorstellungsentscheidung Aufgaben und Befugnisse der Vorstellungsbehörde Baubewilligung BauRallg6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2005060070.X01

Im RIS seit

04.03.2009

Zuletzt aktualisiert am

03.07.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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