RS Vwgh 2009/2/4 2008/12/0059

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 04.02.2009
beobachten
merken

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/10 Grundrechte
60/02 Arbeitnehmerschutz
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §177 Abs4 Z2 idF 2001/I/155;
BDG 1979 §177 Abs4 Z2 idF 2002/I/087;
BDG 1979 Anl1 Z21.4 idF 2004/I/176;
B-VG Art140;
B-VG Art7 Abs1;
StGG Art2;
VKG 1989 §8 idF 2001/I/103;
  1. BDG 1979 § 177 heute
  2. BDG 1979 § 177 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. BDG 1979 § 177 gültig von 29.12.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  4. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.2002 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  5. BDG 1979 § 177 gültig von 30.09.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2001
  6. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.2000 bis 29.09.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2000
  7. BDG 1979 § 177 gültig von 01.10.1999 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  8. BDG 1979 § 177 gültig von 01.07.1998 bis 30.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  9. BDG 1979 § 177 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  10. BDG 1979 § 177 gültig von 01.08.1996 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 392/1996
  11. BDG 1979 § 177 gültig von 09.08.1995 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  12. BDG 1979 § 177 gültig von 27.06.1992 bis 08.08.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1992
  13. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.1991 bis 26.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 24/1991
  14. BDG 1979 § 177 gültig von 01.07.1990 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  15. BDG 1979 § 177 gültig von 01.07.1990 bis 30.06.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 408/1990
  16. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.1990 bis 30.06.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  17. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.1990 bis 31.12.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 651/1989
  18. BDG 1979 § 177 gültig von 01.10.1988 bis 31.12.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1988
  19. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.1980 bis 30.09.1988
  1. BDG 1979 § 177 heute
  2. BDG 1979 § 177 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. BDG 1979 § 177 gültig von 29.12.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  4. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.2002 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  5. BDG 1979 § 177 gültig von 30.09.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2001
  6. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.2000 bis 29.09.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2000
  7. BDG 1979 § 177 gültig von 01.10.1999 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  8. BDG 1979 § 177 gültig von 01.07.1998 bis 30.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  9. BDG 1979 § 177 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  10. BDG 1979 § 177 gültig von 01.08.1996 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 392/1996
  11. BDG 1979 § 177 gültig von 09.08.1995 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  12. BDG 1979 § 177 gültig von 27.06.1992 bis 08.08.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1992
  13. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.1991 bis 26.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 24/1991
  14. BDG 1979 § 177 gültig von 01.07.1990 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  15. BDG 1979 § 177 gültig von 01.07.1990 bis 30.06.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 408/1990
  16. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.1990 bis 30.06.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  17. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.1990 bis 31.12.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 651/1989
  18. BDG 1979 § 177 gültig von 01.10.1988 bis 31.12.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1988
  19. BDG 1979 § 177 gültig von 01.01.1980 bis 30.09.1988
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Bestimmung des § 177 Abs. 4 Z. 2 BDG in dem im vorliegenden Erkenntnis aufgezeigten Verständnis hegt der Verwaltungsgerichtshof nicht. Zunächst ist der Beschwerdeführer auf den dem einfachen Gesetzgeber im Beamtendienstrecht zustehenden relativ weiten Gestaltungsspielraum hinzuweisen (vgl. hiezu etwa das hg. Erkenntnis vom 5. September 2008, Zl. 2005/12/0108, m.w.H.). Insbesondere erscheint eine Differenzierung zwischen Karenz und Teilzeitbeschäftigung sehr wohl gerechtfertigt, entfällt doch im erstgenannten Fall die Dienstleistung des Beamten zur Gänze, im zweitgenannten Fall nur teilweise, sodass dem Universitätsassistenten trotz Teilzeitbeschäftigung die Möglichkeit offen steht, die zur Erbringung der Definitivstellungserfordernisse nach Ziffer 21.4. der Anlage 1 zum BDG 1979 erforderlichen Leistungen in den davon betroffenen Zeiträumen zu erbringen, wobei eine Berücksichtigung der Teilzeitbeschäftigung in Ansehung der QUANTITÄT der zu erbringenden wissenschaftlichen Leistungsnachweise zu erfolgen hat (vgl. in diesem Zusammenhang auch das hg. Erkenntnis vom 24. September 1997, Zl. 96/12/0031, in welchem der Verwaltungsgerichtshof gegen ähnliche Ungleichbehandlungen nach einer vergleichbaren - älteren - Rechtslage offenbar auch keine verfassungsrechtlichen Bedenken hegte).Verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Bestimmung des Paragraph 177, Absatz 4, Ziffer 2, BDG in dem im vorliegenden Erkenntnis aufgezeigten Verständnis hegt der Verwaltungsgerichtshof nicht. Zunächst ist der Beschwerdeführer auf den dem einfachen Gesetzgeber im Beamtendienstrecht zustehenden relativ weiten Gestaltungsspielraum hinzuweisen vergleiche hiezu etwa das hg. Erkenntnis vom 5. September 2008, Zl. 2005/12/0108, m.w.H.). Insbesondere erscheint eine Differenzierung zwischen Karenz und Teilzeitbeschäftigung sehr wohl gerechtfertigt, entfällt doch im erstgenannten Fall die Dienstleistung des Beamten zur Gänze, im zweitgenannten Fall nur teilweise, sodass dem Universitätsassistenten trotz Teilzeitbeschäftigung die Möglichkeit offen steht, die zur Erbringung der Definitivstellungserfordernisse nach Ziffer 21.4. der Anlage 1 zum BDG 1979 erforderlichen Leistungen in den davon betroffenen Zeiträumen zu erbringen, wobei eine Berücksichtigung der Teilzeitbeschäftigung in Ansehung der QUANTITÄT der zu erbringenden wissenschaftlichen Leistungsnachweise zu erfolgen hat vergleiche in diesem Zusammenhang auch das hg. Erkenntnis vom 24. September 1997, Zl. 96/12/0031, in welchem der Verwaltungsgerichtshof gegen ähnliche Ungleichbehandlungen nach einer vergleichbaren - älteren - Rechtslage offenbar auch keine verfassungsrechtlichen Bedenken hegte).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2008120059.X02

Im RIS seit

17.03.2009

Zuletzt aktualisiert am

08.04.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten