RS Vwgh 2009/4/23 2007/01/1220

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.04.2009
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

ZustG §1 Abs2;
ZustG §26a;
ZustG §40 Abs5 idF 2004/I/010;
  1. ZustG § 1 heute
  2. ZustG § 1 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. ZustG § 1 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. ZustG § 1 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  5. ZustG § 1 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  6. ZustG § 1 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. ZustG § 1 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.1998
  1. ZustG § 26a gültig von 15.05.2020 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 42/2020
  2. ZustG § 26a gültig von 22.03.2020 bis 14.05.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. ZustG § 26a gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 10/2004
  1. ZustG § 40 heute
  2. ZustG § 40 gültig ab 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. ZustG § 40 gültig von 15.05.2020 bis 29.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 42/2020
  4. ZustG § 40 gültig von 22.03.2020 bis 14.05.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  5. ZustG § 40 gültig von 01.12.2019 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2018
  6. ZustG § 40 gültig von 28.12.2018 bis 30.11.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2018
  7. ZustG § 40 gültig von 01.12.2018 bis 27.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2017
  8. ZustG § 40 gültig von 13.04.2017 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2017
  9. ZustG § 40 gültig von 14.02.2013 bis 12.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  10. ZustG § 40 gültig von 31.12.2010 bis 13.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  11. ZustG § 40 gültig von 05.01.2008 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  12. ZustG § 40 gültig von 01.01.2008 bis 04.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  13. ZustG § 40 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004

Rechtssatz

Wie der Verwaltungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 31. Jänner 2006, Zl. 2005/05/0309, VwSlg 16828 A/2006, festgehalten hat, durften bis zum 31. Dezember 2007 Verfahren der elektronischen Zustellung nach den §§ 1 Abs. 2 bzw. 26a Zustellgesetz in der Fassung vor der Novelle BGBl. I Nr. 10/2004, die am 29. Februar 2004 auf Grund gesetzlicher Vorschriften angewendet wurden, weiter durchgeführt werden (vgl. auch das hg. E vom 24. Jänner 2008, Zlen. 2006/19/0606 bis 0609, mwN). Die Zustellung im Wege automationsunterstützter Datenübertragung nach § 26a Zustellgesetz war ein derartiges Verfahren der elektronischen Zustellung. Gemäß § 26a Zustellgesetz galten im Wege automationsunterstützter Datenübertragung übermittelte Sendungen als zugestellt, sobald ihre Daten in den elektronischen Verfügungsbereich des Empfängers gelangt sind. Im Zweifel hatte die Behörde die Tatsache und den Zeitpunkt des Einlangens von Amts wegen festzustellen. Ist das Einlangen der Daten im elektronischen Verfügungsbereich der Rechtsvertreter nicht mit ausreichender Sicherheit feststellbar, so ist von der Behauptung des Beschwerdeführers (hier eines Asylwerbers), die Ladung (hier des unabhängigen Bundesasylsenates zu einer mündlichen Berufungsverhandlung) sei ihm nicht zugestellt worden, auszugehen (vgl. hiezu das zitierte hg. E vom 24. Jänner 2008, mwN).Wie der Verwaltungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 31. Jänner 2006, Zl. 2005/05/0309, VwSlg 16828 A/2006, festgehalten hat, durften bis zum 31. Dezember 2007 Verfahren der elektronischen Zustellung nach den Paragraphen eins, Absatz 2, bzw. 26a Zustellgesetz in der Fassung vor der Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 10 aus 2004,, die am 29. Februar 2004 auf Grund gesetzlicher Vorschriften angewendet wurden, weiter durchgeführt werden vergleiche auch das hg. E vom 24. Jänner 2008, Zlen. 2006/19/0606 bis 0609, mwN). Die Zustellung im Wege automationsunterstützter Datenübertragung nach Paragraph 26 a, Zustellgesetz war ein derartiges Verfahren der elektronischen Zustellung. Gemäß Paragraph 26 a, Zustellgesetz galten im Wege automationsunterstützter Datenübertragung übermittelte Sendungen als zugestellt, sobald ihre Daten in den elektronischen Verfügungsbereich des Empfängers gelangt sind. Im Zweifel hatte die Behörde die Tatsache und den Zeitpunkt des Einlangens von Amts wegen festzustellen. Ist das Einlangen der Daten im elektronischen Verfügungsbereich der Rechtsvertreter nicht mit ausreichender Sicherheit feststellbar, so ist von der Behauptung des Beschwerdeführers (hier eines Asylwerbers), die Ladung (hier des unabhängigen Bundesasylsenates zu einer mündlichen Berufungsverhandlung) sei ihm nicht zugestellt worden, auszugehen vergleiche hiezu das zitierte hg. E vom 24. Jänner 2008, mwN).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2007011220.X01

Im RIS seit

04.06.2009

Zuletzt aktualisiert am

21.08.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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