RS Vwgh 2010/1/28 2008/12/0213

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Veröffentlicht am 28.01.2010
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §211;
BDG 1979 §212 Abs1;
BDG 1979 §39;
BDG 1979 §43 Abs1;
BDG 1979 §44 Abs1;
VwRallg;
  1. BDG 1979 § 211 heute
  2. BDG 1979 § 211 gültig ab 01.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  3. BDG 1979 § 211 gültig von 01.10.1988 bis 31.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1988
  1. BDG 1979 § 212 heute
  2. BDG 1979 § 212 gültig ab 29.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  3. BDG 1979 § 212 gültig von 01.07.1997 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  4. BDG 1979 § 212 gültig von 01.10.1988 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1988
  1. BDG 1979 § 43 heute
  2. BDG 1979 § 43 gültig ab 10.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2024
  3. BDG 1979 § 43 gültig von 31.12.2009 bis 09.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  4. BDG 1979 § 43 gültig von 29.05.2002 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  5. BDG 1979 § 43 gültig von 01.07.1997 bis 28.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  6. BDG 1979 § 43 gültig von 01.01.1980 bis 30.06.1997

Rechtssatz

Liegt eine Dienstzuteilung nach § 39 BDG 1979 vor, so endet diese mit Ablauf der festgelegten Frist, ohne dass es hierzu eines gesonderten Rechtsaktes bedarf. Diesfalls hat der dienstzugeteilte Lehrer mit Ablauf der Dienstzuteilung schon im Rahmen der Erfüllung der ihm nach § 43 Abs. 1 iVm § 211 und § 212 Abs. 1 BDG 1979 obliegenden Dienstpflichten seinen Dienst an seiner Stammschule wieder anzutreten. Ein dahingehender, mit schriftlicher Weisung des Landesschulrates ergangener Dienstauftrag dient diesfalls bloß der Klarstellung über die bestehenden Dienstpflichten des Lehrers. Ist (mangels klarer Befristung oder infolge überlanger Dauer einer befristet verfügten Maßnahme) hingegen keine rechtswirksame Dienstzuteilung des Lehrers nach § 39 BDG 1979 vorgenommen worden, besteht in Ansehung der genannten Weisung gleichfalls Befolgungspflicht.Liegt eine Dienstzuteilung nach Paragraph 39, BDG 1979 vor, so endet diese mit Ablauf der festgelegten Frist, ohne dass es hierzu eines gesonderten Rechtsaktes bedarf. Diesfalls hat der dienstzugeteilte Lehrer mit Ablauf der Dienstzuteilung schon im Rahmen der Erfüllung der ihm nach Paragraph 43, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 211 und Paragraph 212, Absatz eins, BDG 1979 obliegenden Dienstpflichten seinen Dienst an seiner Stammschule wieder anzutreten. Ein dahingehender, mit schriftlicher Weisung des Landesschulrates ergangener Dienstauftrag dient diesfalls bloß der Klarstellung über die bestehenden Dienstpflichten des Lehrers. Ist (mangels klarer Befristung oder infolge überlanger Dauer einer befristet verfügten Maßnahme) hingegen keine rechtswirksame Dienstzuteilung des Lehrers nach Paragraph 39, BDG 1979 vorgenommen worden, besteht in Ansehung der genannten Weisung gleichfalls Befolgungspflicht.

Schlagworte

Organisationsrecht Diverses Weisung Aufsicht VwRallg5/4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2008120213.X07

Im RIS seit

03.03.2010

Zuletzt aktualisiert am

15.11.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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