RS Vwgh 2010/4/22 2007/09/0278

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.04.2010
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
10/11 Vereinsrecht Versammlungsrecht
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VereinsG 1951 §12 Abs1;
VerG 2002 §14 Abs2;
VStG §9 Abs1;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. VStG § 9 heute
  2. VStG § 9 gültig ab 05.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2008
  3. VStG § 9 gültig von 01.01.2002 bis 04.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. VStG § 9 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VStG § 9 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Der Vorlage von Mitteilungen (nach § 12 Abs. 1 VereinsG 1951, nunmehr § 14 Abs. 2 des VerG 2002) an die Vereinsbehörde (hier: Wahl des Obmanns) kommen keinerlei konstitutive Rechtswirkungen zu. Daraus ist zu folgern, dass derartige Mitteilungen keinen Einfluss auf die Wirksamkeit geänderter Vertretungsverhältnisse haben (Hinweis E 20. Dezember 1991, 90/17/0112); die Verwaltungsstrafbehörde wird also durch die bloße Existenz einer solchen, bei der Vereinsbehörde aufliegenden Mitteilung nicht ihrer amtswegigen Verpflichtung enthoben, (auf dem Boden der Vereinsstatuten) festzustellen, ob zum Zeitpunkt der Tat die in der Mitteilung als vertretungsbefugt genannte Person tatsächlich (noch) im Sinne des § 9 Abs. 1 VStG "zur Vertretung nach außen berufen" war (Hinweis E 21. März 1995, 94/04/0265).Der Vorlage von Mitteilungen (nach Paragraph 12, Absatz eins, VereinsG 1951, nunmehr Paragraph 14, Absatz 2, des VerG 2002) an die Vereinsbehörde (hier: Wahl des Obmanns) kommen keinerlei konstitutive Rechtswirkungen zu. Daraus ist zu folgern, dass derartige Mitteilungen keinen Einfluss auf die Wirksamkeit geänderter Vertretungsverhältnisse haben (Hinweis E 20. Dezember 1991, 90/17/0112); die Verwaltungsstrafbehörde wird also durch die bloße Existenz einer solchen, bei der Vereinsbehörde aufliegenden Mitteilung nicht ihrer amtswegigen Verpflichtung enthoben, (auf dem Boden der Vereinsstatuten) festzustellen, ob zum Zeitpunkt der Tat die in der Mitteilung als vertretungsbefugt genannte Person tatsächlich (noch) im Sinne des Paragraph 9, Absatz eins, VStG "zur Vertretung nach außen berufen" war (Hinweis E 21. März 1995, 94/04/0265).

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2007090278.X02

Im RIS seit

26.05.2010

Zuletzt aktualisiert am

19.08.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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