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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
ABGB §870;Rechtssatz
Die Behörde hat zu prüfen, ob die Austrittserklärung des Beamten frei von wesentlichen Willensmängeln war oder nicht. Zu diesen wesentlichen Willensmängeln zählen sowohl der Irrtum (§ 871 ABGB) als auch List und Furcht (§ 870 ABGB; zur Anwendbarkeit des § 871 ABGB auf Willenserklärungen eines Beamten im öffentlichen Recht vgl. etwa die hg. E vom 23. Juni 1993, Zl. 89/12/0200 = Slg. 13.863/A, vom 19. November 1997, Zl. 97/12/0271, vom 4. Juli 2001, Zl. 2000/12/0164, und vom 26. Jänner 2005, Zl. 2004/12/0065 = Slg. 16.535/A, jeweils mwN).Die Behörde hat zu prüfen, ob die Austrittserklärung des Beamten frei von wesentlichen Willensmängeln war oder nicht. Zu diesen wesentlichen Willensmängeln zählen sowohl der Irrtum (Paragraph 871, ABGB) als auch List und Furcht (Paragraph 870, ABGB; zur Anwendbarkeit des Paragraph 871, ABGB auf Willenserklärungen eines Beamten im öffentlichen Recht vergleiche etwa die hg. E vom 23. Juni 1993, Zl. 89/12/0200 = Slg. 13.863/A, vom 19. November 1997, Zl. 97/12/0271, vom 4. Juli 2001, Zl. 2000/12/0164, und vom 26. Jänner 2005, Zl. 2004/12/0065 = Slg. 16.535/A, jeweils mwN).
Schlagworte
Rechtsgrundsätze Allgemein Anwendbarkeit zivilrechtlicher Bestimmungen Verträge und Vereinbarungen im öffentlichen Recht VwRallg6/1European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2010:2008120139.X04Im RIS seit
29.07.2010Zuletzt aktualisiert am
10.12.2014