RS Vwgh 2010/6/30 2006/12/0196

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.06.2010
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
65/01 Allgemeines Pensionsrecht

Norm

PG 1965 §62c idF 1996/201;
PG 1965 §89 idF 2002/I/119;
PG 1965 §90 Abs6 idF 2003/I/130;
VwRallg;
  1. PG 1965 § 62c gültig von 01.05.1996 bis 31.12.2002 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 119/2002
  1. PG 1965 § 89 heute
  2. PG 1965 § 89 gültig ab 01.01.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  1. PG 1965 § 90 heute
  2. PG 1965 § 90 gültig ab 12.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2015
  3. PG 1965 § 90 gültig von 01.01.2004 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  4. PG 1965 § 90 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  5. PG 1965 § 90 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  6. PG 1965 § 90 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2004
  7. PG 1965 § 90 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2002 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 123/1998

Rechtssatz

Der Gesetzgeber hat den Begriff des "Einleitens" des Ruhestandsversetzungsverfahrens in § 89 (früher 62c) und § 90 Abs 6 PG 1965 nicht deshalb gewählt, weil unterschiedliche Aktionen des Beamten zu einer Einleitung des Verfahrens führen können, sondern vor allem aus dem Grund, dass eine Verfahrenseinleitung durch den Beamten (durch Antragstellung) und durch die Behörde (von Amts wegen) in Frage kommen (vgl. dazu das zu § 62c (nunmehr § 89) PG 1965 ergangene E vom 22. Juli 1999, 99/12/0061). Jedenfalls durch die Materialien zu Art. 4 des Strukturanpassungsgesetzes 1996, BGBl. Nr. 201 (72 Blg. Sten Prot NR 20. GP, 237f), ist klargestellt, dass der Gesetzgeber darunter nicht die Postaufgabe des Antrages durch den Beamten, sondern das Einlangen des Antrages bei der zuständigen Dienstbehörde verstanden wissen wollte.Der Gesetzgeber hat den Begriff des "Einleitens" des Ruhestandsversetzungsverfahrens in Paragraph 89, (früher 62c) und Paragraph 90, Absatz 6, PG 1965 nicht deshalb gewählt, weil unterschiedliche Aktionen des Beamten zu einer Einleitung des Verfahrens führen können, sondern vor allem aus dem Grund, dass eine Verfahrenseinleitung durch den Beamten (durch Antragstellung) und durch die Behörde (von Amts wegen) in Frage kommen vergleiche dazu das zu Paragraph 62 c, (nunmehr Paragraph 89,) PG 1965 ergangene E vom 22. Juli 1999, 99/12/0061). Jedenfalls durch die Materialien zu Artikel 4, des Strukturanpassungsgesetzes 1996, Bundesgesetzblatt Nr. 201 (72 Blg. Sten Prot NR 20. GP, 237f), ist klargestellt, dass der Gesetzgeber darunter nicht die Postaufgabe des Antrages durch den Beamten, sondern das Einlangen des Antrages bei der zuständigen Dienstbehörde verstanden wissen wollte.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2006120196.X01

Im RIS seit

28.07.2010

Zuletzt aktualisiert am

04.08.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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