RS Vwgh 2012/1/26 2008/21/0626

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Veröffentlicht am 26.01.2012
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AsylG 2005 §27 Abs1 Z1;
AsylG 2005 §29 Abs3 Z4;
AVG §59 Abs1 impl;
FrPolG 2005 §76 Abs1;
FrPolG 2005 §76 Abs2 Z2;
FrPolG 2005 §83 Abs4;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. AsylG 2005 § 29 heute
  2. AsylG 2005 § 29 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2019
  3. AsylG 2005 § 29 gültig von 20.07.2015 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  4. AsylG 2005 § 29 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  5. AsylG 2005 § 29 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  6. AsylG 2005 § 29 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  7. AsylG 2005 § 29 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  8. AsylG 2005 § 29 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2008
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Zulassung des Asylverfahrens des Fremden zu Unrecht unterblieb, so ist gegebenenfalls zu bedenken, dass der Schubhafttatbestand nach § 76 Abs. 2 Z 2 FrPolG 2005 - hier wegen der Bekanntgabe nach § 29 Abs. 3 Z 4 AsylG 2005 im Zulassungsverfahren (s. § 27 Abs. 1 Z 1 AsylG 2005) - dann nur infolge behördlichen Fehlverhaltens vorliegt, was im Rahmen der im Schubhaftverfahren gebotenen Verhältnismäßigkeitsprüfung nicht außer Betracht bleiben kann (Hinweis E 17. Juli 2008, 2007/21/0560). Daher ist auch der Fortsetzungsausspruch der belBeh mit Rechtswidrigkeit des Inhaltes behaftet.Kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Zulassung des Asylverfahrens des Fremden zu Unrecht unterblieb, so ist gegebenenfalls zu bedenken, dass der Schubhafttatbestand nach Paragraph 76, Absatz 2, Ziffer 2, FrPolG 2005 - hier wegen der Bekanntgabe nach Paragraph 29, Absatz 3, Ziffer 4, AsylG 2005 im Zulassungsverfahren (s. Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer eins, AsylG 2005) - dann nur infolge behördlichen Fehlverhaltens vorliegt, was im Rahmen der im Schubhaftverfahren gebotenen Verhältnismäßigkeitsprüfung nicht außer Betracht bleiben kann (Hinweis E 17. Juli 2008, 2007/21/0560). Daher ist auch der Fortsetzungsausspruch der belBeh mit Rechtswidrigkeit des Inhaltes behaftet.

Schlagworte

Trennbarkeit gesonderter Abspruch Besondere Rechtsgebiete Verfahrensbestimmungen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2008210626.X04

Im RIS seit

27.02.2012

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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