RS Vwgh 2013/3/13 2012/12/0112

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.03.2013
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Index

24/01 Strafgesetzbuch
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §10 Abs4 Z4;
BDG 1979 §43 Abs2;
StGB §288;
  1. BDG 1979 § 10 heute
  2. BDG 1979 § 10 gültig ab 01.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. BDG 1979 § 10 gültig von 24.06.2006 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  4. BDG 1979 § 10 gültig von 01.01.1984 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1983
  1. BDG 1979 § 43 heute
  2. BDG 1979 § 43 gültig ab 10.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2024
  3. BDG 1979 § 43 gültig von 31.12.2009 bis 09.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  4. BDG 1979 § 43 gültig von 29.05.2002 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  5. BDG 1979 § 43 gültig von 01.07.1997 bis 28.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  6. BDG 1979 § 43 gültig von 01.01.1980 bis 30.06.1997
  1. StGB § 288 heute
  2. StGB § 288 gültig ab 29.05.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2021
  3. StGB § 288 gültig von 30.12.2014 bis 28.05.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. StGB § 288 gültig von 01.01.2008 bis 29.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StGB § 288 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Der Verwaltungsgerichtshof teilt nicht die Rechtsauffassung, dass ungeachtet des Umstandes, dass der Beamte wissentlich als Zeuge in einer förmlichen Vernehmung vor einer Verwaltungsbehörde falsch ausgesagt hat, keine einen Kündigungsgrund verwirklichende Dienstpflichtverletzung im Verständnis des § 43 Abs. 2 BDG 1979 vorzuwerfen wäre, weil es dafür auf seine Vorstellung von der Tragweite der Unrichtigkeit seiner Zeugenaussage ankäme.Der Verwaltungsgerichtshof teilt nicht die Rechtsauffassung, dass ungeachtet des Umstandes, dass der Beamte wissentlich als Zeuge in einer förmlichen Vernehmung vor einer Verwaltungsbehörde falsch ausgesagt hat, keine einen Kündigungsgrund verwirklichende Dienstpflichtverletzung im Verständnis des Paragraph 43, Absatz 2, BDG 1979 vorzuwerfen wäre, weil es dafür auf seine Vorstellung von der Tragweite der Unrichtigkeit seiner Zeugenaussage ankäme.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2012120112.X01

Im RIS seit

12.04.2013

Zuletzt aktualisiert am

30.04.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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