RS Vwgh 2013/8/23 2010/03/0075

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.08.2013
beobachten
merken

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
91/01 Fernmeldewesen

Norm

TKG 2003 §5 Abs4;
TKG 2003 §6 Abs3;
TKG 2003 §6 Abs6;
VwGG §42 Abs2 Z2;
  1. TKG 2003 § 5 gültig von 01.12.2018 bis 31.10.2021 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 190/2021
  2. TKG 2003 § 5 gültig von 27.11.2015 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2015
  3. TKG 2003 § 5 gültig von 22.11.2011 bis 26.11.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2011
  4. TKG 2003 § 5 gültig von 16.07.2009 bis 21.11.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2009
  5. TKG 2003 § 5 gültig von 20.08.2003 bis 15.07.2009
  1. TKG 2003 § 6 gültig von 01.12.2018 bis 31.10.2021 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 190/2021
  2. TKG 2003 § 6 gültig von 27.11.2015 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2015
  3. TKG 2003 § 6 gültig von 22.11.2011 bis 26.11.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2011
  4. TKG 2003 § 6 gültig von 16.07.2009 bis 21.11.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2009
  5. TKG 2003 § 6 gültig von 20.08.2003 bis 15.07.2009
  1. TKG 2003 § 6 gültig von 01.12.2018 bis 31.10.2021 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 190/2021
  2. TKG 2003 § 6 gültig von 27.11.2015 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2015
  3. TKG 2003 § 6 gültig von 22.11.2011 bis 26.11.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2011
  4. TKG 2003 § 6 gültig von 16.07.2009 bis 21.11.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2009
  5. TKG 2003 § 6 gültig von 20.08.2003 bis 15.07.2009
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Die Parteien des Verfahrens haben sich daraufhin geeinigt, dass die von der mitbeteiligten Partei gewünschten Arbeiten auf der Liegenschaft der Bfin durchgeführt werden dürfen; lediglich die Frage der Abgeltung solle vom Fernmeldebüro entschieden werden. Vor dem Hintergrund der aufgezeigten Einigung der Parteien ist die erstinstanzliche Entscheidung insofern als Entscheidung über die Höhe der zu leistenden Abgeltung zu qualifizieren, als der Sache nach ein Abgeltungsanspruch der Bfin verneint wird, weil - so die Erstbehörde - es sich bei den Arbeiten lediglich um die Ausübung bzw Inanspruchnahme eines schon bestehenden Leitungsrechts handle. Damit fehlt es aber an einer Zuständigkeit der belangten Behörde, inhaltlich über die Berufung der Bfin zu entscheiden. Gegen eine von der Erstbehörde getroffene (negative) Entscheidung über die begehrte Abgeltung konnte gemäß § 6 Abs 6 TKG 2003 das Gericht angerufen werden; eine Berufung war damit unzulässig (Hinweis E vom 29. März 2007, 2006/07/0019). Durch meritorische Entscheidung über die Berufung hat die belangte Behörde daher ihre funktionelle Zuständigkeit überschritten.Die Parteien des Verfahrens haben sich daraufhin geeinigt, dass die von der mitbeteiligten Partei gewünschten Arbeiten auf der Liegenschaft der Bfin durchgeführt werden dürfen; lediglich die Frage der Abgeltung solle vom Fernmeldebüro entschieden werden. Vor dem Hintergrund der aufgezeigten Einigung der Parteien ist die erstinstanzliche Entscheidung insofern als Entscheidung über die Höhe der zu leistenden Abgeltung zu qualifizieren, als der Sache nach ein Abgeltungsanspruch der Bfin verneint wird, weil - so die Erstbehörde - es sich bei den Arbeiten lediglich um die Ausübung bzw Inanspruchnahme eines schon bestehenden Leitungsrechts handle. Damit fehlt es aber an einer Zuständigkeit der belangten Behörde, inhaltlich über die Berufung der Bfin zu entscheiden. Gegen eine von der Erstbehörde getroffene (negative) Entscheidung über die begehrte Abgeltung konnte gemäß Paragraph 6, Absatz 6, TKG 2003 das Gericht angerufen werden; eine Berufung war damit unzulässig (Hinweis E vom 29. März 2007, 2006/07/0019). Durch meritorische Entscheidung über die Berufung hat die belangte Behörde daher ihre funktionelle Zuständigkeit überschritten.

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2010030075.X01

Im RIS seit

10.10.2013

Zuletzt aktualisiert am

04.12.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten