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20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)Norm
ABGB §1090;Rechtssatz
Die Überlassung von Sachen zum Gebrauch kann sowohl im Rahmen einer Gesellschaft nach bürgerlichem Recht als auch (lediglich) im Rahmen eines Bestandvertrages erfolgen (zur Abgrenzung vgl. Jabornegg/Resch in Schwimann, ABGB3, § 1175 Rz 27; Grillberger in Rummel, ABGB3, § 1175 Rz 34; vgl. auch das hg. Erkenntnis vom 18. Juni 1991, Zl. 90/08/0197, 4.2.4.3 und 4.2.5). Abzustellen ist dabei darauf, ob die Wesenselemente einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts dem in Frage stehenden Rechtsverhältnis das Gepräge geben. Eine Gesellschaft setzt demnach die Erreichung eines gemeinsamen Zweckes (nämlich den gemeinschaftlichen Erwerb) sowie eine Gemeinschaftsorganisation voraus (Jabornegg/Resch, aaO, Rz 3).Die Überlassung von Sachen zum Gebrauch kann sowohl im Rahmen einer Gesellschaft nach bürgerlichem Recht als auch (lediglich) im Rahmen eines Bestandvertrages erfolgen (zur Abgrenzung vergleiche Jabornegg/Resch in Schwimann, ABGB3, Paragraph 1175, Rz 27; Grillberger in Rummel, ABGB3, Paragraph 1175, Rz 34; vergleiche auch das hg. Erkenntnis vom 18. Juni 1991, Zl. 90/08/0197, 4.2.4.3 und 4.2.5). Abzustellen ist dabei darauf, ob die Wesenselemente einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts dem in Frage stehenden Rechtsverhältnis das Gepräge geben. Eine Gesellschaft setzt demnach die Erreichung eines gemeinsamen Zweckes (nämlich den gemeinschaftlichen Erwerb) sowie eine Gemeinschaftsorganisation voraus (Jabornegg/Resch, aaO, Rz 3).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2013:2011080125.X02Im RIS seit
04.11.2013Zuletzt aktualisiert am
21.02.2014