RS Vwgh 2014/9/4 2013/12/0223

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 04.09.2014
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Index

63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz
63/02 Gehaltsgesetz

Norm

BDG 1979 §48 Abs5 idF 2007/I/096;
GehG 1956 §17 Abs1 idF 2007/I/096;
GehG 1956 §17 Abs3;
GehG 1956 §17 Abs4 idF 2007/I/096;
  1. BDG 1979 § 48 heute
  2. BDG 1979 § 48 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. BDG 1979 § 48 gültig von 30.12.2022 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  4. BDG 1979 § 48 gültig von 01.01.2019 bis 29.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2018
  5. BDG 1979 § 48 gültig von 23.12.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2018
  6. BDG 1979 § 48 gültig von 25.05.2018 bis 22.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2018
  7. BDG 1979 § 48 gültig von 28.12.2013 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  8. BDG 1979 § 48 gültig von 01.01.2008 bis 27.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  9. BDG 1979 § 48 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  10. BDG 1979 § 48 gültig von 01.07.1997 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  11. BDG 1979 § 48 gültig von 01.01.1980 bis 30.06.1997

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2013/12/0175 E 4. September 2014 2013/12/0244 E 4. September 2014

Rechtssatz

Liegen die Voraussetzungen des § 17 Abs 3 GehG 1956 nicht vor, weshalb die Gebührlichkeit einer Sonn- und Feiertagszulage im Verständnis des § 17 Abs. 4 GehG 1956 zu verneinen ist, so steht damit keinesfalls - umgekehrt - fest, dass eine Sonn- und Feiertagsvergütung im Verständnis des § 17 Abs. 1 GehG 1956 gebührt. Nach dieser Gesetzesbestimmung setzt diese Geldleistung die Dienstleistung an einem Sonntag oder gesetzlichen Feiertag voraus. Aus dem Grunde des § 48 Abs. 5 zweiter Satz BDG 1979 gilt jedoch jede Form des im ersten Satz dieser Gesetzesbestimmung angeführten Dienstes als Werktagsdienst. § 48 Abs. 5 erster Satz BDG 1979 setzt nicht das Vorliegen von Schicht- oder Wechseldienst voraus, maßgeblich ist vielmehr allein, dass "im Rahmen eines Dienstplanes regelmäßig" an Sonn- oder Feiertagen Dienst zu leisten ist.Liegen die Voraussetzungen des Paragraph 17, Absatz 3, GehG 1956 nicht vor, weshalb die Gebührlichkeit einer Sonn- und Feiertagszulage im Verständnis des Paragraph 17, Absatz 4, GehG 1956 zu verneinen ist, so steht damit keinesfalls - umgekehrt - fest, dass eine Sonn- und Feiertagsvergütung im Verständnis des Paragraph 17, Absatz eins, GehG 1956 gebührt. Nach dieser Gesetzesbestimmung setzt diese Geldleistung die Dienstleistung an einem Sonntag oder gesetzlichen Feiertag voraus. Aus dem Grunde des Paragraph 48, Absatz 5, zweiter Satz BDG 1979 gilt jedoch jede Form des im ersten Satz dieser Gesetzesbestimmung angeführten Dienstes als Werktagsdienst. Paragraph 48, Absatz 5, erster Satz BDG 1979 setzt nicht das Vorliegen von Schicht- oder Wechseldienst voraus, maßgeblich ist vielmehr allein, dass "im Rahmen eines Dienstplanes regelmäßig" an Sonn- oder Feiertagen Dienst zu leisten ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:2013120223.X03

Im RIS seit

18.11.2014

Zuletzt aktualisiert am

19.11.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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