RS Vwgh 2015/7/1 Ro 2014/12/0068

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Veröffentlicht am 01.07.2015
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
63/02 Gehaltsgesetz

Norm

B-VG Art133 Abs4;
GehG 1956 §12 Abs3 idF 2002/I/119;
VwGG §28 Abs3;
VwGG §34 Abs1;
VwRallg;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): Ro 2014/12/0054 B 1. Juli 2015

Rechtssatz

Der vom Revisionswerber angestellte Versuch aus der in § 12 Abs. 3 GehG 1956 enthaltenen Wortfolge "eine Tätigkeit" abzuleiten, dass die Deckelung der Vollanrechnung mit fünf Jahren sich auf jeweils eine Tätigkeit bei einem bestimmten Dienstgeber bezieht, würde keine grundsätzliche Rechtsfrage aufzeigen, zumal der VwGH im E 5. September 2008, 2005/12/0108, aus den Gesetzesmaterialien zur Novelle BGBl. I Nr. 119/2002 (1182 BlgNR 21. GP) abgeleitet hat, dass damit eine "absolute Obergrenze für die Anrechnung sonstiger Zeiten in § 12 Abs. 3 GehG 1956" verfügt wurde. Vor diesem Hintergrund ist das Wort "eine" auch keinesfalls als Zahlwort zu verstehen, zumal das vom Revisionswerber angedachte Verständnis auch zu unsachlichen Differenzierungen dergestalt führte, dass Zeiten einer besonders bedeutenden Tätigkeit, welche fünf Jahre übersteigen, in Abhängigkeit davon anrechenbar wären, ob sie bei verschiedenen, oder aber bei ein und demselben Arbeitgeber zurückgelegt wurden.Der vom Revisionswerber angestellte Versuch aus der in Paragraph 12, Absatz 3, GehG 1956 enthaltenen Wortfolge "eine Tätigkeit" abzuleiten, dass die Deckelung der Vollanrechnung mit fünf Jahren sich auf jeweils eine Tätigkeit bei einem bestimmten Dienstgeber bezieht, würde keine grundsätzliche Rechtsfrage aufzeigen, zumal der VwGH im E 5. September 2008, 2005/12/0108, aus den Gesetzesmaterialien zur Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 119 aus 2002, (1182 BlgNR 21. Gesetzgebungsperiode abgeleitet hat, dass damit eine "absolute Obergrenze für die Anrechnung sonstiger Zeiten in Paragraph 12, Absatz 3, GehG 1956" verfügt wurde. Vor diesem Hintergrund ist das Wort "eine" auch keinesfalls als Zahlwort zu verstehen, zumal das vom Revisionswerber angedachte Verständnis auch zu unsachlichen Differenzierungen dergestalt führte, dass Zeiten einer besonders bedeutenden Tätigkeit, welche fünf Jahre übersteigen, in Abhängigkeit davon anrechenbar wären, ob sie bei verschiedenen, oder aber bei ein und demselben Arbeitgeber zurückgelegt wurden.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014120068.J05

Im RIS seit

16.09.2015

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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