RS Vwgh 2016/1/28 2013/07/0087

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Veröffentlicht am 28.01.2016
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §36 Abs1;
VwGG §38 Abs2;
  1. VwGG § 36 heute
  2. VwGG § 36 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 36 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 36 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 36 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 36 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  7. VwGG § 36 gültig von 01.01.1991 bis 31.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 36 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 38 heute
  2. VwGG § 38 gültig ab 15.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2021
  3. VwGG § 38 gültig von 01.01.2014 bis 14.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 38 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 38 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 38 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Auf verspätete Gegenschriften, welche außerhalb der zur Vorlage eingeräumten achtwöchigen Frist dem VwGH vorgelegt wurden, darf Bedacht genommen werden. Es besteht kein Hindernis, solche Gegenschriften bei der Behandlung der Beschwerde zu berücksichtigen (vgl. E 10. September 2008, 2006/04/0185). Ebenso sind die wenngleich verspätet vorgelegten Akten der Entscheidung zugrunde zu legen. Gemäß § 38 Abs. 2 VwGG kann der VwGH auf Grund der Behauptungen des Beschwerdeführers nur dann erkennen, wenn die belangte Behörde die unter ausdrücklichen Hinweis auf die Säumnisfolge aufgetragene Aktenvorlage unterlässt, nicht jedoch bereits bei verspäteter noch vor der Entscheidung erfolgter Aktenvorlage.Auf verspätete Gegenschriften, welche außerhalb der zur Vorlage eingeräumten achtwöchigen Frist dem VwGH vorgelegt wurden, darf Bedacht genommen werden. Es besteht kein Hindernis, solche Gegenschriften bei der Behandlung der Beschwerde zu berücksichtigen vergleiche E 10. September 2008, 2006/04/0185). Ebenso sind die wenngleich verspätet vorgelegten Akten der Entscheidung zugrunde zu legen. Gemäß Paragraph 38, Absatz 2, VwGG kann der VwGH auf Grund der Behauptungen des Beschwerdeführers nur dann erkennen, wenn die belangte Behörde die unter ausdrücklichen Hinweis auf die Säumnisfolge aufgetragene Aktenvorlage unterlässt, nicht jedoch bereits bei verspäteter noch vor der Entscheidung erfolgter Aktenvorlage.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:2013070087.X01

Im RIS seit

10.03.2016

Zuletzt aktualisiert am

23.03.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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