RS Vwgh 2016/9/28 Ro 2016/16/0015

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.09.2016
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001 Verwaltungsrecht allgemein
20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ro 2016/16/0016

Rechtssatz

Nach der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes hat ein aufgrund der historischen Auslegung (nach dem vermuteten Willen des Gesetzgebers) gewonnenes Auslegungsergebnis hinter die aus dem klaren und eindeutigen Wortlaut gewonnene Lösung zurückzutreten (vgl. etwa die Erkenntnisse vom 17. Jänner 1990, 89/03/0194, vom 23. Februar 2001, 98/06/0240, vom 26. September 2002, 2001/06/0047 = VwSlg 15920 A/2002, vom 20. Februar 2003, 2001/06/0059, vom 29. November 2012, 2011/01/0167, oder vom 17. Dezember 2015, 2013/05/0101).Nach der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes hat ein aufgrund der historischen Auslegung (nach dem vermuteten Willen des Gesetzgebers) gewonnenes Auslegungsergebnis hinter die aus dem klaren und eindeutigen Wortlaut gewonnene Lösung zurückzutreten vergleiche etwa die Erkenntnisse vom 17. Jänner 1990, 89/03/0194, vom 23. Februar 2001, 98/06/0240, vom 26. September 2002, 2001/06/0047 = VwSlg 15920 A/2002, vom 20. Februar 2003, 2001/06/0059, vom 29. November 2012, 2011/01/0167, oder vom 17. Dezember 2015, 2013/05/0101).

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RO2016160015.J03

Im RIS seit

31.10.2016

Zuletzt aktualisiert am

02.11.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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