RS Vwgh 2016/10/19 Ra 2016/12/0073

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.10.2016
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Index

63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz
63/02 Gehaltsgesetz

Norm

BDG 1979 §38 Abs2 idF 2012/I/035;
BDG 1979 §38 Abs3 idF 2012/I/035;
BDG 1979 §38a Abs1 idF 2007/I/053;
BDG 1979 §38a Abs2 idF 2007/I/053;
GehG 1956 §35 Abs2 Z2 idF 2002/I/087;
GehG 1956 §35 Abs4 idF 2002/I/087;
  1. BDG 1979 § 38 heute
  2. BDG 1979 § 38 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  4. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  6. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  7. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1994
  1. BDG 1979 § 38 heute
  2. BDG 1979 § 38 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  4. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  6. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  7. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1994
  1. BDG 1979 § 38a heute
  2. BDG 1979 § 38a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  3. BDG 1979 § 38a gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  4. BDG 1979 § 38a gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  1. BDG 1979 § 38a heute
  2. BDG 1979 § 38a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  3. BDG 1979 § 38a gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  4. BDG 1979 § 38a gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994

Rechtssatz

Für die Frage eines Fortzahlungsanspruches gemäß § 35 Abs. 2 Z 2 GehG 1956 folgt aus der Abhängigkeit eines solchen Anspruches vom Vorliegen einer Versetzung, dass er nur dann bestehen könnte, wenn die in § 38a Abs. 1 und 2 BDG 1979 umschriebenen Voraussetzungen auch vorlagen. Liegen die Voraussetzungen des § 38a Abs. 1 und 2 BDG 1979 vor, so stellt sich die Frage, ob der Beamte im Verständnis des § 35 Abs. 4 GehG 1956 "die Gründe für die Versetzung zu vertreten" hat. Unter den "Gründen für die Versetzung" sind jene rechtlichen Voraussetzungen gemeint, welche den konkret erfolgten Versetzungsvorgang getragen haben. Außerhalb der solcherart definierten "Gründe für die Versetzung" gelegene Umstände und hiedurch geschaffene Motivations- und Interessenslagen des Dienstgebers oder des Beamten stellen keine Kriterien für die Beurteilung der Frage dar, ob ein Beamter die für seine Versetzung maßgeblichen Gründe zu vertreten hat. Im Fall einer amtswegigen Versetzung gemäß § 38 Abs. 2 BDG 1979 sind die maßgeblichen rechtlichen Voraussetzungen, die im Versetzungsbescheid für das Vorliegen eines wichtigen dienstlichen Interesses ins Treffen geführten Gründe, wie sie beispielsweise in Abs. 3 legcit definiert werden.Für die Frage eines Fortzahlungsanspruches gemäß Paragraph 35, Absatz 2, Ziffer 2, GehG 1956 folgt aus der Abhängigkeit eines solchen Anspruches vom Vorliegen einer Versetzung, dass er nur dann bestehen könnte, wenn die in Paragraph 38 a, Absatz eins und 2 BDG 1979 umschriebenen Voraussetzungen auch vorlagen. Liegen die Voraussetzungen des Paragraph 38 a, Absatz eins und 2 BDG 1979 vor, so stellt sich die Frage, ob der Beamte im Verständnis des Paragraph 35, Absatz 4, GehG 1956 "die Gründe für die Versetzung zu vertreten" hat. Unter den "Gründen für die Versetzung" sind jene rechtlichen Voraussetzungen gemeint, welche den konkret erfolgten Versetzungsvorgang getragen haben. Außerhalb der solcherart definierten "Gründe für die Versetzung" gelegene Umstände und hiedurch geschaffene Motivations- und Interessenslagen des Dienstgebers oder des Beamten stellen keine Kriterien für die Beurteilung der Frage dar, ob ein Beamter die für seine Versetzung maßgeblichen Gründe zu vertreten hat. Im Fall einer amtswegigen Versetzung gemäß Paragraph 38, Absatz 2, BDG 1979 sind die maßgeblichen rechtlichen Voraussetzungen, die im Versetzungsbescheid für das Vorliegen eines wichtigen dienstlichen Interesses ins Treffen geführten Gründe, wie sie beispielsweise in Absatz 3, legcit definiert werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016120073.L03

Im RIS seit

21.11.2016

Zuletzt aktualisiert am

13.10.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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