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10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)Norm
B-VG Art139 Abs3 litc;Rechtssatz
Ausgehend von Art 89 Abs 1 B-VG hat ein Gericht eine Verordnung bzw ein Gesetz dann als nicht existent zu betrachten und es nicht anzuwenden, wenn eine gehörige, also eine gesetzmäßige Kundmachung fehlt (vgl etwa VwGH vom 3. Mai 2000, 97/03/0076, vom 26. Mai 2004, 2003/08/0096, vom 24. Februar 2005, 2003/07/0171, und vom 21. August 2014, 2013/17/0857); eine Antragstellung nach Art 89 Abs 2 B-VG wäre daher unzulässig (vgl die Entscheidungen des VfGH, VfSlg 14457/1996 und 14525/1996), wiewohl der VfGH im Hinblick auf Art 139 Abs 3 lit c B-VG dazu verhalten ist, Verordnungen auch auf ihre Kundmachung zu überprüfen und im Falle der gesetzwidrigen Kundmachung aufzuheben (vgl etwa die Erkenntnisse des VfGH, VfSlg 14457/1996 und 16281/2001).Ausgehend von Artikel 89, Absatz eins, B-VG hat ein Gericht eine Verordnung bzw ein Gesetz dann als nicht existent zu betrachten und es nicht anzuwenden, wenn eine gehörige, also eine gesetzmäßige Kundmachung fehlt vergleiche etwa VwGH vom 3. Mai 2000, 97/03/0076, vom 26. Mai 2004, 2003/08/0096, vom 24. Februar 2005, 2003/07/0171, und vom 21. August 2014, 2013/17/0857); eine Antragstellung nach Artikel 89, Absatz 2, B-VG wäre daher unzulässig vergleiche die Entscheidungen des VfGH, VfSlg 14457/1996 und 14525/1996), wiewohl der VfGH im Hinblick auf Artikel 139, Absatz 3, Litera c, B-VG dazu verhalten ist, Verordnungen auch auf ihre Kundmachung zu überprüfen und im Falle der gesetzwidrigen Kundmachung aufzuheben vergleiche etwa die Erkenntnisse des VfGH, VfSlg 14457/1996 und 16281/2001).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2017:RO2015030022.J01Im RIS seit
27.03.2017Zuletzt aktualisiert am
19.03.2018