RS Vwgh 2017/6/1 Ra 2017/08/0022

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.06.2017
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001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): Ra 2017/08/0023 E 1. Juni 2017

Rechtssatz

Die Bindungswirkung einer rechtskräftigen Feststellung eines Rechts oder eines Rechtsverhältnisses in einem späteren Verfahren in Bezug auf dieselben Parteien geht in der Regel von der Beurteilung im Spruch der Entscheidung über die Hauptfrage (über den Streitgegenstand, über die Sache) des früheren Verfahrens aus, nicht aber von der Beurteilung von Vorfragen in den dortigen Entscheidungsgründen (vgl. die hg. Erkenntnisse vom 20. Oktober 1992, 92/08/0047, vom 22. März 1993, 91/10/0066, vom 4. Oktober 2001, 96/08/0351, vom 23. September 2002, 2000/05/0171, vom 17. Dezember 2002, 2001/11/0118 und vom 2. Juli 2010, 2007/09/0194).Die Bindungswirkung einer rechtskräftigen Feststellung eines Rechts oder eines Rechtsverhältnisses in einem späteren Verfahren in Bezug auf dieselben Parteien geht in der Regel von der Beurteilung im Spruch der Entscheidung über die Hauptfrage (über den Streitgegenstand, über die Sache) des früheren Verfahrens aus, nicht aber von der Beurteilung von Vorfragen in den dortigen Entscheidungsgründen vergleiche die hg. Erkenntnisse vom 20. Oktober 1992, 92/08/0047, vom 22. März 1993, 91/10/0066, vom 4. Oktober 2001, 96/08/0351, vom 23. September 2002, 2000/05/0171, vom 17. Dezember 2002, 2001/11/0118 und vom 2. Juli 2010, 2007/09/0194).

Schlagworte

Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtswirkungen von Bescheiden Rechtskraft VwRallg9/3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2017080022.L02

Im RIS seit

19.07.2017

Zuletzt aktualisiert am

22.08.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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