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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
AVG §38;Beachte
Serie (erledigt im gleichen Sinn): Ra 2017/08/0023 E 1. Juni 2017Rechtssatz
Die Bindungswirkung einer rechtskräftigen Feststellung eines Rechts oder eines Rechtsverhältnisses in einem späteren Verfahren in Bezug auf dieselben Parteien geht in der Regel von der Beurteilung im Spruch der Entscheidung über die Hauptfrage (über den Streitgegenstand, über die Sache) des früheren Verfahrens aus, nicht aber von der Beurteilung von Vorfragen in den dortigen Entscheidungsgründen (vgl. die hg. Erkenntnisse vom 20. Oktober 1992, 92/08/0047, vom 22. März 1993, 91/10/0066, vom 4. Oktober 2001, 96/08/0351, vom 23. September 2002, 2000/05/0171, vom 17. Dezember 2002, 2001/11/0118 und vom 2. Juli 2010, 2007/09/0194).Die Bindungswirkung einer rechtskräftigen Feststellung eines Rechts oder eines Rechtsverhältnisses in einem späteren Verfahren in Bezug auf dieselben Parteien geht in der Regel von der Beurteilung im Spruch der Entscheidung über die Hauptfrage (über den Streitgegenstand, über die Sache) des früheren Verfahrens aus, nicht aber von der Beurteilung von Vorfragen in den dortigen Entscheidungsgründen vergleiche die hg. Erkenntnisse vom 20. Oktober 1992, 92/08/0047, vom 22. März 1993, 91/10/0066, vom 4. Oktober 2001, 96/08/0351, vom 23. September 2002, 2000/05/0171, vom 17. Dezember 2002, 2001/11/0118 und vom 2. Juli 2010, 2007/09/0194).
Schlagworte
Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtswirkungen von Bescheiden Rechtskraft VwRallg9/3European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2017:RA2017080022.L02Im RIS seit
19.07.2017Zuletzt aktualisiert am
22.08.2017