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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
B-VG Art133 Abs1 Z2;Rechtssatz
Ein Fristsetzungsantrag gemäß § 38 VwGG sieht schon aufgrund des Wortlautes dieser Bestimmung die Verletzung der durch das VwGVG 2014 gesetzten Frist ("binnen sechs Monaten", § 34 VwGVG 2014) bzw. einer durch Bundes- oder Landesgesetz kürzeren oder längeren bestimmten Entscheidungsfrist vor. Die Setzung einer Nachholfrist durch den VwGH samt Verlängerung derselbigen bzw. letztmaliger Setzung gemäß § 42a VwGG ermöglicht bei Säumnis in Bezug auf diese Fristen daher keinen neuerlichen Fristsetzungsantrag nach § 38 VwGG.Ein Fristsetzungsantrag gemäß Paragraph 38, VwGG sieht schon aufgrund des Wortlautes dieser Bestimmung die Verletzung der durch das VwGVG 2014 gesetzten Frist ("binnen sechs Monaten", Paragraph 34, VwGVG 2014) bzw. einer durch Bundes- oder Landesgesetz kürzeren oder längeren bestimmten Entscheidungsfrist vor. Die Setzung einer Nachholfrist durch den VwGH samt Verlängerung derselbigen bzw. letztmaliger Setzung gemäß Paragraph 42 a, VwGG ermöglicht bei Säumnis in Bezug auf diese Fristen daher keinen neuerlichen Fristsetzungsantrag nach Paragraph 38, VwGG.
Schlagworte
Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Bindung an den Wortlaut des Gesetzes VwRallg3/2/1 Rechtsgrundsätze Fristen VwRallg6/5European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2017:FR2017090009.F02Im RIS seit
09.10.2017Zuletzt aktualisiert am
09.02.2018