RS Vwgh 2017/11/29 Ro 2017/04/0020

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.11.2017
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §51 Abs7;
VwGVG 2014 §43;
VwRallg;
  1. VStG § 51 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VStG § 51 gültig von 01.11.2009 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2008
  3. VStG § 51 gültig von 01.01.2002 bis 31.10.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. VStG § 51 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VStG § 51 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  6. VStG § 51 gültig von 01.10.1993 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 666/1993
  7. VStG § 51 gültig von 01.10.1993 bis 30.09.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 755/1992
  8. VStG § 51 gültig von 01.02.1991 bis 30.09.1993

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ra 2017/04/0083 Ro 2017/04/0021 Ra 2017/04/0084

Rechtssatz

Der Gesetzgeber hat in § 43 VwGVG 2014 dieselbe 15-monatige Frist festgelegt hat, wie sie zuvor in § 51 Abs. 7 VStG (BGBl. Nr. 52/1991 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013) normiert war (vgl. VwGH 12.9.2016, Ra 2016/04/0081, mwN). Ausweislich der Gesetzesmaterialien zum VwGVG 2014 (RV 2009 BlgNR, 24. GP, 8) entspricht die "Verjährungsbestimmung" des § 43 VwGVG 2014 der Bestimmung des § 51 Abs. 7 VStG. Die Rechtsprechung des VwGH zu § 51 Abs. 7 VStG (betreffend die Unzulässigkeit einer Säumnisbeschwerde) ist - infolge der dargestellten Fortschreibung des Regelungsgehalts des § 51 Abs. 7 VStG für das neue System des Rechtsschutzes durch die VwG erster Instanz - auf die Bestimmung des § 43 VwGVG 2014 übertragbar (vgl. VwGH 18.12.2014, Fr 2014/01/0048). Auch zur Wahrung der 15-monatigen Frist nach § 43 VwGVG 2014 ist die zu § 51 Abs. 7 VStG ergangene Rechtsprechung im Hinblick darauf, dass § 43 VwGVG 2014 nach den Erläuterungen § 51 Abs. 7 VStG entspricht, maßgebend (vgl. VwGH 29.7.2015, Ra 2015/07/0090).Der Gesetzgeber hat in Paragraph 43, VwGVG 2014 dieselbe 15-monatige Frist festgelegt hat, wie sie zuvor in Paragraph 51, Absatz 7, VStG Bundesgesetzblatt Nr. 52 aus 1991, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 2013,) normiert war vergleiche VwGH 12.9.2016, Ra 2016/04/0081, mwN). Ausweislich der Gesetzesmaterialien zum VwGVG 2014 Regierungsvorlage 2009 BlgNR, 24. GP, 8) entspricht die "Verjährungsbestimmung" des Paragraph 43, VwGVG 2014 der Bestimmung des Paragraph 51, Absatz 7, VStG. Die Rechtsprechung des VwGH zu Paragraph 51, Absatz 7, VStG (betreffend die Unzulässigkeit einer Säumnisbeschwerde) ist - infolge der dargestellten Fortschreibung des Regelungsgehalts des Paragraph 51, Absatz 7, VStG für das neue System des Rechtsschutzes durch die VwG erster Instanz - auf die Bestimmung des Paragraph 43, VwGVG 2014 übertragbar vergleiche VwGH 18.12.2014, Fr 2014/01/0048). Auch zur Wahrung der 15-monatigen Frist nach Paragraph 43, VwGVG 2014 ist die zu Paragraph 51, Absatz 7, VStG ergangene Rechtsprechung im Hinblick darauf, dass Paragraph 43, VwGVG 2014 nach den Erläuterungen Paragraph 51, Absatz 7, VStG entspricht, maßgebend vergleiche VwGH 29.7.2015, Ra 2015/07/0090).

Schlagworte

Rechtsgrundsätze Fristen VwRallg6/5 Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RO2017040020.J03

Im RIS seit

22.12.2017

Zuletzt aktualisiert am

30.01.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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