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90/02 FührerscheingesetzNorm
FSG 1997 §14 Abs8;Beachte
Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ro 2017/11/0011Rechtssatz
Aus dem Umstand, dass der Gesetzgeber die in der StVO 1960 normierten Alkoholdelikte (Alkoholgehalt der Atemluft von mindestens 0,4 mg/l) zwingend mit der Rechtsfolge der Entziehung der Lenkberechtigung verbunden hat (§ 26 FSG 1997), die Anordnung dieser Rechtsfolge aber bei einer Übertretung des § 14 Abs. 8 FSG 1997 (Alkoholgehalt der Atemluft von mindestens 0,25mg/l, aber weniger als 0,4 mg/l) unterlassen hat, ist abzuleiten, dass die letztgenannte Übertretung nicht als schwer iSd § 109 Abs. 1 lit. g KFG 1967 gewertet werden kann. Dabei wird nicht verkannt, dass auch eine Mehrzahl von Übertretungen des § 14 Abs. 8 FSG 1997 zur Entziehung der Lenkberechtigung führt (§ 7 Abs. 3 Z 14 und 15 iVm § 30a bzw. § 30b FSG 1997), doch kommt es darauf - zumindest beim Tatbestand des § 109 Abs. 1 lit. g KFG 1967 - nicht an, weil dieser Tatbestand die Schwere des jeweiligen Verstoßes verlangt.Aus dem Umstand, dass der Gesetzgeber die in der StVO 1960 normierten Alkoholdelikte (Alkoholgehalt der Atemluft von mindestens 0,4 mg/l) zwingend mit der Rechtsfolge der Entziehung der Lenkberechtigung verbunden hat (Paragraph 26, FSG 1997), die Anordnung dieser Rechtsfolge aber bei einer Übertretung des Paragraph 14, Absatz 8, FSG 1997 (Alkoholgehalt der Atemluft von mindestens 0,25mg/l, aber weniger als 0,4 mg/l) unterlassen hat, ist abzuleiten, dass die letztgenannte Übertretung nicht als schwer iSd Paragraph 109, Absatz eins, Litera g, KFG 1967 gewertet werden kann. Dabei wird nicht verkannt, dass auch eine Mehrzahl von Übertretungen des Paragraph 14, Absatz 8, FSG 1997 zur Entziehung der Lenkberechtigung führt (Paragraph 7, Absatz 3, Ziffer 14 und 15 in Verbindung mit Paragraph 30 a, bzw. Paragraph 30 b, FSG 1997), doch kommt es darauf - zumindest beim Tatbestand des Paragraph 109, Absatz eins, Litera g, KFG 1967 - nicht an, weil dieser Tatbestand die Schwere des jeweiligen Verstoßes verlangt.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2018:RO2017110010.J03Im RIS seit
31.05.2018Zuletzt aktualisiert am
27.06.2018