RS Vwgh 2022/11/14 Ro 2022/03/0048

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Veröffentlicht am 14.11.2022
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
82/02 Gesundheitsrecht allgemein

Norm

B-VG Art139 Abs6
COVID-19-MaßnahmenG 2020 §1
COVID-19-MaßnahmenV BGBl II 96/2020 §3
EpidemieG 1950 §20
EpidemieG 1950 §24
EpidemieG 1950 §32
EpidemieG 1950 §32 Abs1 Z5
EpidemieG 1950 §32 Abs1 Z7
VwGG §42 Abs2 Z1
  1. B-VG Art. 139 heute
  2. B-VG Art. 139 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 139 gültig von 30.11.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1996
  6. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.1991 bis 29.11.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  7. B-VG Art. 139 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  8. B-VG Art. 139 gültig von 21.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  9. B-VG Art. 139 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 139 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Der VwGH hat im Erkenntnis vom 28. Februar 2022, Ra 2021/09/0229, Rn. 32 f, ausgeführt, dass § 3 COVID-19-MaßnahmenV BGBl II 96/2020 zufolge des Erkenntnisses des VfGH vom 29. September 2021, V 188/2021 ua., auch in einem Verwaltungs-(gerichts-)verfahren über einen Vergütungsanspruch nach § 32 EpidemieG 1950 nicht mehr anzuwenden ist. Dies führte in jenem Revisionsverfahren dazu, dass Verordnungen nach (dort) § 24 EpidemieG 1950 nicht (mehr) durch § 3 COVID-19-MaßnahmenV BGBl II 96/2020 verdrängt wurden. Der VwGH fasste dieses Ergebnis dahingehend zusammen, dass ein aus den Verordnungen nach dem EpidemieG 1950 ableitbarer Vergütungsanspruch daher nicht deshalb nicht mehr besteht, weil gleichzeitig die auf § 1 COVID-19-MaßnahmenG 2020 gestützte Verordnung des Bundesministers in Geltung stand. Dass das hg. Erkenntnis Ra 2021/09/0229 Beschränkungen eines Gastgewerbebetriebes auf Grund von Verordnungen nach § 24 EpidemieG 1950 betraf und ein Vergütungsanspruch daher gestützt auf § 32 Abs. 1 Z 7 EpidemieG 1950 zu prüfen war, ändert angesichts der gleichgelagerten maßgeblichen Rechtsfrage nichts an der Maßgeblichkeit dieser Ausführungen für den Revisionsfall. Im Revisionsfall hatte das VwG daher den auf § 32 Abs. 1 Z 5 EpidemieG 1950 gestützten Antrag auf Vergütung für den Verdienstentgang so zu beurteilen, als ob § 3 COVID-19-MaßnahmenV BGBl II 96/2020 im gegenständlichen Anspruchszeitraum nicht der Rechtsordnung angehört hätte.Der VwGH hat im Erkenntnis vom 28. Februar 2022, Ra 2021/09/0229, Rn. 32 f, ausgeführt, dass Paragraph 3, COVID-19-MaßnahmenV Bundesgesetzblatt Teil 2, 96 aus 2020, zufolge des Erkenntnisses des VfGH vom 29. September 2021, römisch fünf 188/2021 ua., auch in einem Verwaltungs-(gerichts-)verfahren über einen Vergütungsanspruch nach Paragraph 32, EpidemieG 1950 nicht mehr anzuwenden ist. Dies führte in jenem Revisionsverfahren dazu, dass Verordnungen nach (dort) Paragraph 24, EpidemieG 1950 nicht (mehr) durch Paragraph 3, COVID-19-MaßnahmenV Bundesgesetzblatt Teil 2, 96 aus 2020, verdrängt wurden. Der VwGH fasste dieses Ergebnis dahingehend zusammen, dass ein aus den Verordnungen nach dem EpidemieG 1950 ableitbarer Vergütungsanspruch daher nicht deshalb nicht mehr besteht, weil gleichzeitig die auf Paragraph eins, COVID-19-MaßnahmenG 2020 gestützte Verordnung des Bundesministers in Geltung stand. Dass das hg. Erkenntnis Ra 2021/09/0229 Beschränkungen eines Gastgewerbebetriebes auf Grund von Verordnungen nach Paragraph 24, EpidemieG 1950 betraf und ein Vergütungsanspruch daher gestützt auf Paragraph 32, Absatz eins, Ziffer 7, EpidemieG 1950 zu prüfen war, ändert angesichts der gleichgelagerten maßgeblichen Rechtsfrage nichts an der Maßgeblichkeit dieser Ausführungen für den Revisionsfall. Im Revisionsfall hatte das VwG daher den auf Paragraph 32, Absatz eins, Ziffer 5, EpidemieG 1950 gestützten Antrag auf Vergütung für den Verdienstentgang so zu beurteilen, als ob Paragraph 3, COVID-19-MaßnahmenV Bundesgesetzblatt Teil 2, 96 aus 2020, im gegenständlichen Anspruchszeitraum nicht der Rechtsordnung angehört hätte.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RO2022030048.J01

Im RIS seit

12.12.2022

Zuletzt aktualisiert am

21.12.2022
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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