RS OGH 2009/4/21 10ObS29/09a

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.04.2009
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Norm

ASVG §261c
  1. ASVG § 261c heute
  2. ASVG § 261c gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2025
  3. ASVG § 261c gültig von 01.01.2024 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 189/2023
  4. ASVG § 261c gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2003
  5. ASVG § 261c gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  6. ASVG § 261c gültig von 18.04.2001 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2001
  7. ASVG § 261c gültig von 01.10.2000 bis 17.04.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2000
  8. ASVG § 261c gültig von 01.07.1993 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1993

Rechtssatz

Nach Ansicht des erkennenden Senats kann ein „im Alltag gelebtes Zugehörigkeitsempfinden" zum anderen Geschlecht als Kriterium für die Anerkennung eines Geschlechterwechsels nicht herangezogen werden. Eine „Rückwirkung" der Feststellung der weiblichen Identität der Klägerin kommt nicht in Betracht. Da im vorliegenden Fall die Voraussetzungen für die von der Klägerin begehrte Bonifikation gemäß §261c ASVG jedenfalls nicht erfüllt sind, muss zur Frage, ob man vom Zeitpunkt der operativen Geschlechtskorrektur oder vom Zeitpunkt der Eintragung der Änderung des Geschlechts im Geburtenbuch bzw der Rechtskraft der Eintragung als dem maßgebenden Zeitpunkt der rechtlichen Geltung der Änderung des Geschlechts ausgeht, nicht abschließend Stellung genommen werden.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0124710

Im RIS seit

21.05.2009

Zuletzt aktualisiert am

18.09.2012
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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