RS OGH 2009/9/9 15Os57/09k (15Os58/09g)

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 09.09.2009
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Norm

StPO §1
StPO §259 Z3
  1. StPO § 1 heute
  2. StPO § 1 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 1 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  4. StPO § 1 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  5. StPO § 1 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007
  1. StPO § 259 heute
  2. StPO § 259 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 259 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Als strafrechtliche Prozessfähigkeit wird die Fähigkeit von Personen verstanden, Prozesshandlungen selbständig vorzunehmen, dh rechtserhebliche prozessuale Willenserklärungen abzugeben (Schwaighofer, WK-StPO § 275 Rz 9 mwN; Markel, WK-StPO § 1 Rz 31).Als strafrechtliche Prozessfähigkeit wird die Fähigkeit von Personen verstanden, Prozesshandlungen selbständig vorzunehmen, dh rechtserhebliche prozessuale Willenserklärungen abzugeben (Schwaighofer, WK-StPO Paragraph 275, Rz 9 mwN; Markel, WK-StPO Paragraph eins, Rz 31).

Entscheidungstexte

  • RS0125357">15 Os 57/09k
    Entscheidungstext OGH 09.09.2009 15 Os 57/09k
    Beisatz: Eine Verurteilung auf Basis eines von einem nicht prozessfähigen Ankläger eingebrachten Strafantrags, somit einer nicht rechtserheblichen prozessualen Willenserklärung, ist ausgeschlossen (§ 259 Z 3 StPO). (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125357

Zuletzt aktualisiert am

09.02.2010
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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