RS OGH 2014/7/9 7Ob70/14s

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Veröffentlicht am 09.07.2014
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Norm

RAO §21a
VersVG §158b
AVBV 1951 Art3 Abs1 litc
  1. RAO § 21a heute
  2. RAO § 21a gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2022
  3. RAO § 21a gültig von 01.09.2013 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2013
  4. RAO § 21a gültig von 01.01.2002 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. RAO § 21a gültig von 01.06.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/1999
  1. VersVG § 158b heute
  2. VersVG § 158b gültig ab 12.02.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 90/1993

Rechtssatz

Verletzt der Treuhänder den zwischen ihm und den Werkunternehmer geschlossenen Treuhandvertrag dadurch, dass er die auf dem Treuhandkonto eingehenden Zahlungen nicht einbehält, sondern mit dem Werkbesteller überweist, sodass der Werklohn offenbleibt, liegt ein Dauerverstoß und damit nur ein einziger Versicherungsfall vor. Dieser tritt mit der ersten treuwidrigen Überweisung an den Werkbesteller ein.

Entscheidungstexte

  • RS0129673">7 Ob 70/14s
    Entscheidungstext OGH 09.07.2014 7 Ob 70/14s
    Veröff: SZ 2014/65

Schlagworte

Serienschadenklausel

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129673

Im RIS seit

03.11.2014

Zuletzt aktualisiert am

11.04.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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