RS OGH 2014/10/9 Bsw24773/94, Bsw39394/98, Bsw58547/00, 6Ob89/14b, Bsw5709/09

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Veröffentlicht am 09.10.2014
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Norm

MRK Art10 Abs2 IV3c
MRK Art10 Abs2 IV4a
MRK Art10 Abs2 IV4c
MedienG §6
StGB §111
  1. MedienG § 6 heute
  2. MedienG § 6 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. MedienG § 6 gültig von 01.07.2005 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2005

Rechtssatz

Die spezielle Bedeutung, die dem Begriff „Nazi" in Österreich beigemessen wird, kann den Eingriff in das Recht auf freie Meinungsäußerung rechtfertigen.

Entscheidungstexte

  • RS0125103">Bsw 24773/94
    Entscheidungstext AUSL EGMR 21.03.2000 Bsw 24773/94
    Bem: Wabl gegen Österreich (T1a)
    Veröff: NL 2000,57
  • RS0125103">Bsw 39394/98
    Entscheidungstext AUSL EGMR 13.11.2003 Bsw 39394/98
    Vgl aber; Beisatz: Der Gebrauch des Ausdrucks „Nazi" rechtfertigt nicht automatisch aufgrund des ihm anhaftenden Stigmas eine Verurteilung wegen übler Nachrede. (T1)
    Veröff: NL 2003,307
  • RS0125103">Bsw 58547/00
    Entscheidungstext AUSL EGMR 27.10.2005 Bsw 58547/00
    Beis wie T1; Veröff: NL 2005,246
  • RS0125103">6 Ob 89/14b
    Entscheidungstext OGH 09.10.2014 6 Ob 89/14b
    Beisatz: Hier: Verwendung des Hakenkreuzes. (T2)
  • RS0125103">Bsw 5709/09
    Entscheidungstext AUSL EGMR 17.04.2014 Bsw 5709/09
    Vgl aber; Beisatz: Die Bezeichnung eines Vereins als „Neonazi-Organisation“ kann nicht als reine Tatsachenbehauptung angesehen werden. Sie enthält vielmehr Elemente eines Werturteils, das einer Beweisführung nicht voll zugänglich ist. (Brosa gg. Deutschland) (T3)
    Veröff: NL 2014,132

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:AUSL000:2000:RS0125103

Im RIS seit

20.04.2000

Zuletzt aktualisiert am

24.11.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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