RS OGH 2015/9/29 Ds25/14

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.09.2015
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Norm

RStDG §57 Abs1 und 3
RStDG §101 Abs1
  1. RStDG § 57 heute
  2. RStDG § 57 gültig ab 10.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2024
  3. RStDG § 57 gültig von 31.07.2016 bis 09.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  4. RStDG § 57 gültig von 01.01.2012 bis 30.07.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  5. RStDG § 57 gültig von 01.01.2009 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  6. RStDG § 57 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  7. RStDG § 57 gültig von 31.12.2003 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  8. RStDG § 57 gültig von 01.01.1999 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/1999
  9. RStDG § 57 gültig von 01.05.1962 bis 31.12.1998
  1. RStDG § 101 heute
  2. RStDG § 101 gültig ab 01.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  3. RStDG § 101 gültig von 01.01.2012 bis 30.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  4. RStDG § 101 gültig von 31.12.2003 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  5. RStDG § 101 gültig von 01.01.1999 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/1999
  6. RStDG § 101 gültig von 01.03.1968 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1968

Rechtssatz

Eine Richterin, die ohne dienstliches Erfordernis im elektronischen Abfragesystem der Justiz (VJ) Daten zu einem bei einem anderen Gericht anhängigen Zivilverfahren abfragt, beeinträchtigt das Vertrauen in den Richterstand und in die richterliche Berufsausübung derart gravierend, dass es dem legitimen Interesse des Richterstandes entspricht, (nach ihrer Verurteilung wegen des Verbrechens des Amtsmissbrauches nach § 302 Abs 1 StGB) den disziplinären Überhang effektiv zu ahnden.Eine Richterin, die ohne dienstliches Erfordernis im elektronischen Abfragesystem der Justiz (VJ) Daten zu einem bei einem anderen Gericht anhängigen Zivilverfahren abfragt, beeinträchtigt das Vertrauen in den Richterstand und in die richterliche Berufsausübung derart gravierend, dass es dem legitimen Interesse des Richterstandes entspricht, (nach ihrer Verurteilung wegen des Verbrechens des Amtsmissbrauches nach Paragraph 302, Absatz eins, StGB) den disziplinären Überhang effektiv zu ahnden.

Entscheidungstexte

  • Ds 35/14
    Entscheidungstext OLG Graz 29.09.2015 Ds 35/14

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OLG0639:2015:RG0000130

Im RIS seit

12.01.2017

Zuletzt aktualisiert am

12.01.2017
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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