RS OGH 2016/5/25 15Os106/10t (15Os49/11m, 15Os50/11h), 15Os152/15i (15Os153/15m)

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.05.2016
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Norm

MedienG §6 Abs2 Z2
StGB §111 Abs3
  1. MedienG § 6 heute
  2. MedienG § 6 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. MedienG § 6 gültig von 01.07.2005 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2005

Rechtssatz

Der Wahrheitsbeweis für die Äußerung, jemand habe eine Straftat begangen, ist dann als erbracht anzusehen, wenn die Tatbegehung als solche unter Beweis gestellt wurde. Wurde jedoch geäußert, jemand sei der Begehung einer Straftat (nur) verdächtig, so sind für das Gelingen des Wahrheitsbeweises Umstände nachzuweisen, die eine derartige Schlussfolgerung zulassen.

Entscheidungstexte

  • RS0127028">15 Os 106/10t
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 15 Os 106/10t
  • RS0127028">15 Os 152/15i
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 15 Os 152/15i
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127028

Im RIS seit

26.08.2011

Zuletzt aktualisiert am

11.07.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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