RS OGH 2016/7/20 9Ob26/15m, 6Ob120/15p

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.07.2016
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Norm

ZaDiG §26 Abs6
ZaDiG §35 Abs2
ZaDiG §36
ZaDiG §44 Abs2 Z2
  1. ZaDiG § 35 gültig von 01.11.2009 bis 31.05.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 17/2018
  1. ZaDiG § 36 gültig von 01.11.2009 bis 31.05.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 17/2018
  1. ZaDiG § 44 gültig von 01.11.2009 bis 31.05.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 17/2018

Rechtssatz

§ 35 Abs 2 Satz 1 ZaDiG verbietet insbesondere mit Blick auf die Haftungsbestimmung des § 44 Abs 2 Z 2 ZaDiG, den (zukünftigen) Karteninhaber zu einem bestimmten Handeln zu verpflichten. Nach § 26 Abs 6 ZaDiG darf ua von § 35 Abs 2 ZaDiG nicht zum Nachteil des Verbrauchers abgewichen werden.Paragraph 35, Absatz 2, Satz 1 ZaDiG verbietet insbesondere mit Blick auf die Haftungsbestimmung des Paragraph 44, Absatz 2, Ziffer 2, ZaDiG, den (zukünftigen) Karteninhaber zu einem bestimmten Handeln zu verpflichten. Nach Paragraph 26, Absatz 6, ZaDiG darf ua von Paragraph 35, Absatz 2, ZaDiG nicht zum Nachteil des Verbrauchers abgewichen werden.

Entscheidungstexte

  • RS0130432">9 Ob 26/15m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2015 9 Ob 26/15m
    Beisatz: Hier: Klausel in AGB eines Kreditunternehmens, wonach der Karteninhaber verpflichtet ist, das Kreditinstitut schriftlich zu benachrichtigen, falls er die Bezugskarte und/oder den persönlichen Code nicht erhalten hat. Die Klausel ist unwirksam. (T1)
  • RS0130432">6 Ob 120/15p
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 120/15p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130432

Im RIS seit

23.12.2015

Zuletzt aktualisiert am

19.08.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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