RS OGH 2016/7/20 6Ob80/16g

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Veröffentlicht am 20.07.2016
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Norm

AktG §226 Abs3
  1. AktG § 226 heute
  2. AktG § 226 gültig ab 01.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 186/2022
  3. AktG § 226 gültig von 01.08.2010 bis 30.11.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2010
  4. AktG § 226 gültig von 01.07.1996 bis 31.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996
  5. AktG § 226 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Nach der Entscheidung des EuGH vom 7.4.2016, C-483/14 ermöglicht eine grenzüberschreitende Verschmelzung keine Beendigung von Nachranganleihen; vielmehr erfolgt ein umfassender Übergang des Passivvermögens auf die übernehmende Gesellschaft.

Entscheidungstexte

  • RS0130872">6 Ob 80/16g
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 80/16g
    Beisatz: Zwar kann im Anleihevertrag eine Rechtswahl getroffen werden, die auch die Arten des Erlöschens des Anleihevertrags erfasst; das hier gewählte deutsche Recht sieht jedoch in § 23 dUmwG keine explizite Beendigungsmöglichkeit von Genussrechten anlässlich einer Verschmelzung vor. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2016:RS0130872

Im RIS seit

30.08.2016

Zuletzt aktualisiert am

30.08.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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