RS OGH 2018/6/11 17Ob7/09t, 17Ob10/11m, 17Ob17/11s, 17Ob26/11i, 17Ob28/11h, 17Ob22/11a, 4Ob138/12s,

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.06.2018
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Norm

UWG §2 Abs3 Z1 A4
  1. UWG § 2 heute
  2. UWG § 2 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022
  3. UWG § 2 gültig von 23.04.2015 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2015
  4. UWG § 2 gültig von 12.12.2007 bis 22.04.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2007
  5. UWG § 2 gültig von 01.04.2000 bis 11.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 185/1999
  6. UWG § 2 gültig von 30.07.1988 bis 31.03.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 422/1988

Rechtssatz

Der Tatbestand nach § 2 Abs 3 Z 1 UWG (Imitationsmarketing) ist erfüllt, wenn eine Produktverpackung, die geeignet ist, beim Verbraucher eine Herkunftsvorstellung auszulösen (also wettbewerbliche Eigenart besitzt), herkunftstäuschend nachgeahmt wird.Der Tatbestand nach Paragraph 2, Absatz 3, Ziffer eins, UWG (Imitationsmarketing) ist erfüllt, wenn eine Produktverpackung, die geeignet ist, beim Verbraucher eine Herkunftsvorstellung auszulösen (also wettbewerbliche Eigenart besitzt), herkunftstäuschend nachgeahmt wird.

Entscheidungstexte

  • RS0124842">17 Ob 7/09t
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 17 Ob 7/09t
  • RS0124842">17 Ob 10/11m
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 17 Ob 10/11m
    Vgl auch; Beisatz: § 2 Abs 3 Z 1 UWG erfasst sowohl die irreführende Produktvermarktung, die zu einer Verwechslungsgefahr mit einem anderen Produkt eines Mitbewerbers führt (Produktnachahmung), als auch mit einem Kennzeichen (Kennzeichennachahmung). (T1)
    Beisatz: Ob Verwechslungsgefahr vorliegt, ist nach den für § 9 UWG bzw § 10 MSchG aufgestellten Grundsätzen zu beurteilen. (T2)
  • RS0124842">17 Ob 17/11s
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 17 Ob 17/11s
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
  • RS0124842">17 Ob 26/11i
    Entscheidungstext OGH 18.10.2011 17 Ob 26/11i
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Bei der Beurteilung der Verwechslungsgefahr im Bereich des Imitationsmarketings ist zu fragen, ob der maßgebliche Durchschnittsverbraucher aufgrund der konkreten Aufmachung annehmen könnte, dass das Produkt aus einem anderen Unternehmen stammt, was wiederum voraussetzt, dass ein nicht unerheblicher Teil der angesprochenen Verkehrskreise die nachgeahmte Verpackung kennt und als Hinweis auf ein bestimmtes Unternehmen versteht. (T3)
    Veröff: SZ 2011/126
  • RS0124842">17 Ob 28/11h
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 17 Ob 28/11h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3
  • RS0124842">17 Ob 22/11a
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 17 Ob 22/11a
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Website. (T4)
  • RS0124842">4 Ob 138/12s
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 138/12s
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0124842">4 Ob 227/12d
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 227/12d
    Vgl auch
  • RS0124842">4 Ob 141/13h
    Entscheidungstext OGH 23.09.2013 4 Ob 141/13h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3
  • RS0124842">4 Ob 157/15i
    Entscheidungstext OGH 22.09.2015 4 Ob 157/15i
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Senderbezeichnungen von Radiounternehmen. (T5)
  • RS0124842">4 Ob 13/16i
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 4 Ob 13/16i
    Auch; Beisatz: Hier: Verwechslungsgefahr von Zeitungsentnahmeständern verneint. (T6)
  • RS0124842">4 Ob 101/18h
    Entscheidungstext OGH 11.06.2018 4 Ob 101/18h
    Auch; Beis wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0124842

Im RIS seit

11.06.2009

Zuletzt aktualisiert am

08.08.2018
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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