RS OGH 2018/10/25 Bsw13071/03, Bsw76918/01, 15Os21/11v, 6Ob124/18f

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Veröffentlicht am 25.10.2018
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Rechtssatz

Journalisten sind nicht verpflichtet, sich systematisch und förmlich vom Inhalt eines Zitats zu distanzieren, das andere beleidigen oder provozieren oder ihren guten Ruf schädigen könnte, da eine solche Verpflichtung mit der Aufgabe der Presse, Informationen über laufende Ereignisse, Meinungen und Ideen zu verbreiten, nicht zu vereinbaren wäre. Standard Verlags GmbH gegen Österreich

Entscheidungstexte

  • RS0126037">Bsw 13071/03
    Entscheidungstext AUSL EGMR 02.11.2006 Bsw 13071/03
    Veröff: NL 2006,286
  • RS0126037">Bsw 76918/01
    Entscheidungstext AUSL EGMR 14.12.2006 Bsw 76918/01
    Veröff: NL 2006,311
  • RS0126037">15 Os 21/11v
    Entscheidungstext OGH 04.05.2011 15 Os 21/11v
    Beisatz: Trägt eine Veröffentlichung zu einer Diskussion über eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse bei, so bedarf es besonders gewichtiger Gründe, um eine Sanktionierung der Verbreitung eines Zitats zu rechtfertigen. (T1)
  • RS0126037">6 Ob 124/18f
    Entscheidungstext OGH 25.10.2018 6 Ob 124/18f

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:AUSL000:2006:RS0126037

Im RIS seit

23.08.2010

Zuletzt aktualisiert am

17.12.2018
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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