RS OGH 2019/9/3 12Os93/12m, 14Os122/13t, 14Os113/13v, 14Os148/13s, 14Os5/14p, 15Os105/14a, 12Os65/14

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.09.2019
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Norm

SMG §28 Abs1 B
  1. SMG § 28 heute
  2. SMG § 28 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2015
  3. SMG § 28 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 28 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 28 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 28 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001

Rechtssatz

Die zu § 28 Abs 2 SMG aF und in der Folge auch zu § 28a Abs 1 SMG mit Blick auf die dort bestehende Gewerbsmäßigkeitsqualifikation (§ 28 Abs 3 erster Fall SMG aF, nunmehr § 28a Abs 2 Z 1 SMG) entwickelte Judikatur der Verwirklichung des Tatbestands bereits bei Erreichen der Grenzmenge und demzufolge der Annahme mehrerer Verbrechen auch bei einer einzigen Tat nach Maßgabe der Anzahl der durch diese Tat erfassten, gedanklich zu trennenden, jeweils die Grenzmengen (§ 28b SMG) übersteigenden Mengen beim Vergehen der Vorbereitung von Suchtgifthandel nach § 28 Abs 1 SMG (sowohl in der alten als auch in der geltenden Fassung) ist mangels einer dort bestehenden Qualifikation der Gewerbsmäßigkeit nicht anzuwenden.Die zu Paragraph 28, Absatz 2, SMG aF und in der Folge auch zu Paragraph 28 a, Absatz eins, SMG mit Blick auf die dort bestehende Gewerbsmäßigkeitsqualifikation (Paragraph 28, Absatz 3, erster Fall SMG aF, nunmehr Paragraph 28 a, Absatz 2, Ziffer eins, SMG) entwickelte Judikatur der Verwirklichung des Tatbestands bereits bei Erreichen der Grenzmenge und demzufolge der Annahme mehrerer Verbrechen auch bei einer einzigen Tat nach Maßgabe der Anzahl der durch diese Tat erfassten, gedanklich zu trennenden, jeweils die Grenzmengen (Paragraph 28 b, SMG) übersteigenden Mengen beim Vergehen der Vorbereitung von Suchtgifthandel nach Paragraph 28, Absatz eins, SMG (sowohl in der alten als auch in der geltenden Fassung) ist mangels einer dort bestehenden Qualifikation der Gewerbsmäßigkeit nicht anzuwenden.

Entscheidungstexte

  • RS0128234">12 Os 93/12m
    Entscheidungstext OGH 28.08.2012 12 Os 93/12m
    Bem: Zur Rechtslage vor der SMG-Novelle 2007 (BGBl I 2007/110) siehe RS0119836. (T1)
  • RS0128234">14 Os 122/13t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 14 Os 122/13t
  • RS0128234">14 Os 113/13v
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 14 Os 113/13v
    Vgl
  • RS0128234">14 Os 148/13s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 14 Os 148/13s
    Auch
  • RS0128234">14 Os 5/14p
    Entscheidungstext OGH 25.02.2014 14 Os 5/14p
    Auch
  • RS0128234">15 Os 105/14a
    Entscheidungstext OGH 01.10.2014 15 Os 105/14a
    Vgl; Beisatz: Hier: § 22a ADBG 2007. (T2)
  • RS0128234">12 Os 65/14x
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 12 Os 65/14x
    Auch
  • RS0128234">12 Os 87/15h
    Entscheidungstext OGH 24.07.2015 12 Os 87/15h
    Auch
  • RS0128234">12 Os 12/17g
    Entscheidungstext OGH 02.03.2017 12 Os 12/17g
    Auch
  • RS0128234">11 Os 13/18y
    Entscheidungstext OGH 13.03.2018 11 Os 13/18y
    Auch; Beisatz: Die aggravierende Wertung der mehrfachen Überschreitung der Grenzmenge verstößt daher nicht gegen das Doppelverwertungsverbot. (T3)
  • RS0128234">11 Os 96/19f
    Entscheidungstext OGH 03.09.2019 11 Os 96/19f
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128234

Im RIS seit

19.12.2012

Zuletzt aktualisiert am

06.11.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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