RS OGH 2021/1/14 5Ob10/20m

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.01.2021
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Norm

B-VG Nov 1988 ArtVII
TWFG 1991 §28
WGG §14 Abs1 Z5
WSG 1984 §38
  1. WGG Art. 1 § 14 heute
  2. WGG Art. 1 § 14 gültig ab 19.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2025
  3. WGG Art. 1 § 14 gültig von 31.12.2023 bis 18.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/2023
  4. WGG Art. 1 § 14 gültig von 01.08.2019 bis 30.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2019
  5. WGG Art. 1 § 14 gültig von 01.07.2016 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2015
  6. WGG Art. 1 § 14 gültig von 01.01.2016 bis 30.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2015
  7. WGG Art. 1 § 14 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  8. WGG Art. 1 § 14 gültig von 01.07.2000 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  9. WGG Art. 1 § 14 gültig von 01.09.1999 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  10. WGG Art. 1 § 14 gültig von 01.01.1994 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  11. WGG Art. 1 § 14 gültig von 01.10.1992 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 827/1992

Rechtssatz

Die Bestimmung des § 28 TWFG 1991 ersetzt die ins Landesrecht transformierte bundesgesetzlichen Regelungen des § 38 WSG 1984 und folgt der verfassungsrechtlichen Kompetenzverteilung nach Art VII Abs 1 der B?VG?Novelle 1988. Die Änderung des § 14 Abs 1 Z 5 WGG durch das 3. WÄG, BGBl 1994/800, hat § 28 TWFG weder derogiert noch die Ungültigkeit dieser Bestimmung bewirkt. Eine Vereinbarung über die Erhöhung des Hauptmietzinses oder des Betrags zur Bildung einer Rückstellung zur Deckung der Kosten von Vorhaben nach § 2 Abs 8 lit a bis e TWFG an gemeinsamen Teilen und Anlagen des Gebäudes ist zulässig und bindet grundsätzlich alle Mieter, wenn ihr mindestens drei Viertel der Mieter zustimmen. Eine wirksame Vereinbarung nach § 28 Abs 2 TWFG ist erst nach Prüfung des Förderungsbegehrens durch das Land möglich.Die Bestimmung des Paragraph 28, TWFG 1991 ersetzt die ins Landesrecht transformierte bundesgesetzlichen Regelungen des Paragraph 38, WSG 1984 und folgt der verfassungsrechtlichen Kompetenzverteilung nach Artikel römisch sieben, Absatz eins, der B?VG?Novelle 1988. Die Änderung des Paragraph 14, Absatz eins, Ziffer 5, WGG durch das 3. WÄG, BGBl 1994/800, hat Paragraph 28, TWFG weder derogiert noch die Ungültigkeit dieser Bestimmung bewirkt. Eine Vereinbarung über die Erhöhung des Hauptmietzinses oder des Betrags zur Bildung einer Rückstellung zur Deckung der Kosten von Vorhaben nach Paragraph 2, Absatz 8, Litera a bis e TWFG an gemeinsamen Teilen und Anlagen des Gebäudes ist zulässig und bindet grundsätzlich alle Mieter, wenn ihr mindestens drei Viertel der Mieter zustimmen. Eine wirksame Vereinbarung nach Paragraph 28, Absatz 2, TWFG ist erst nach Prüfung des Förderungsbegehrens durch das Land möglich.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2021:RS0133478

Im RIS seit

18.03.2021

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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