RS OGH 2021/4/27 10ObS105/11f, 10ObS113/11g, 10ObS119/11i, 10ObS147/11g, 10ObS167/11y, 10ObS112/11k,

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.04.2021
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Norm

ASVG §255 Abs3a Z4
ASVG §255 Abs3b
BSVG §124 Abs1a
BSVG §124 Abs1b
  1. ASVG § 255 heute
  2. ASVG § 255 gültig von 01.01.2016 bis 25.04.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. ASVG § 255 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  4. ASVG § 255 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  5. ASVG § 255 gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/2013
  6. ASVG § 255 gültig von 01.01.2013 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  7. ASVG § 255 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  8. ASVG § 255 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2003
  9. ASVG § 255 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2000
  10. ASVG § 255 gültig von 01.07.1996 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  1. ASVG § 255 heute
  2. ASVG § 255 gültig von 01.01.2016 bis 25.04.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. ASVG § 255 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  4. ASVG § 255 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  5. ASVG § 255 gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/2013
  6. ASVG § 255 gültig von 01.01.2013 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  7. ASVG § 255 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  8. ASVG § 255 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2003
  9. ASVG § 255 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2000
  10. ASVG § 255 gültig von 01.07.1996 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  1. BSVG § 124 heute
  2. BSVG § 124 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. BSVG § 124 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  4. BSVG § 124 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  5. BSVG § 124 gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/2013
  6. BSVG § 124 gültig von 01.01.2013 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  7. BSVG § 124 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  8. BSVG § 124 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 132/2005
  9. BSVG § 124 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2003
  10. BSVG § 124 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2002
  11. BSVG § 124 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2000
  12. BSVG § 124 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2002
  13. BSVG § 124 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 413/1996
  1. BSVG § 124 heute
  2. BSVG § 124 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. BSVG § 124 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  4. BSVG § 124 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  5. BSVG § 124 gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/2013
  6. BSVG § 124 gültig von 01.01.2013 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  7. BSVG § 124 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  8. BSVG § 124 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 132/2005
  9. BSVG § 124 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2003
  10. BSVG § 124 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2002
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  12. BSVG § 124 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2002
  13. BSVG § 124 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 413/1996

Rechtssatz

Bei „Tätigkeiten mit geringstem Anforderungsprofil“ iSd § 255 Abs 3b ASVG handelt es sich einerseits um leichte körperliche Tätigkeiten, die bei durchschnittlichem Zeitdruck und vorwiegend in sitzender Haltung ausgeübt werden und (= während der Ausübung der Tätigkeit) mehrmals täglich einen Haltungswechsel ermöglichen (erste Fallgruppe) und andererseits um leichte körperliche Tätigkeiten, die bei durchschnittlichem Zeitdruck vorwiegend in sitzender Haltung ausgeübt werden oder (= nicht während der Ausübung der Tätigkeit) mehrmals täglich einen Haltungswechsel ermöglichen (zweite Fallgruppe).Bei „Tätigkeiten mit geringstem Anforderungsprofil“ iSd Paragraph 255, Absatz 3 b, ASVG handelt es sich einerseits um leichte körperliche Tätigkeiten, die bei durchschnittlichem Zeitdruck und vorwiegend in sitzender Haltung ausgeübt werden und (= während der Ausübung der Tätigkeit) mehrmals täglich einen Haltungswechsel ermöglichen (erste Fallgruppe) und andererseits um leichte körperliche Tätigkeiten, die bei durchschnittlichem Zeitdruck vorwiegend in sitzender Haltung ausgeübt werden oder (= nicht während der Ausübung der Tätigkeit) mehrmals täglich einen Haltungswechsel ermöglichen (zweite Fallgruppe).

Entscheidungstexte

  • RS0127383">10 ObS 105/11f
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 ObS 105/11f
    Veröff: SZ 2011/153
  • RS0127383">10 ObS 113/11g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 ObS 113/11g
  • RS0127383">10 ObS 119/11i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 ObS 119/11i
  • RS0127383">10 ObS 147/11g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 ObS 147/11g
  • RS0127383">10 ObS 167/11y
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 ObS 167/11y
  • RS0127383">10 ObS 112/11k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 ObS 112/11k
    Auch; Beisatz: Härtefallregelung nach § 124 Abs 1a iVm Abs 1b BSVG. (T1)
  • RS0127383">10 ObS 171/11m
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 10 ObS 171/11m
    Auch
  • RS0127383">10 ObS 150/11y
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 ObS 150/11y
    Vgl auch; Beisatz: Bei der Verweisungstätigkeit eines Reinigungsarbeiters in Ordinationen und Büros handelt es sich um keine Tätigkeit mit geringstem Anforderungsprofil. (T2)
  • RS0127383">10 ObS 173/11f
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 ObS 173/11f
    Vgl aber; Beisatz: Genießt eine versicherte Person Berufsschutz nach § 273 Abs 1 ASVG, kann sich die Frage einer "entsprechenden Geltung" (§ 273 Abs 3 ASVG) des § 255 Abs 3a und 3b ASVG gar nicht stellen. Bei Angestellten kann daher die Verweisungsbeschränkung des § 255 Abs 3a, 3b ASVG nur dann bedeutsam werden, wenn die Voraussetzungen des § 273 Abs 1 ASVG gerade nicht vorliegen (§ 273 Abs 2 ASVG idF BGBl I 2011/122). (T3)
    Beisatz: Vgl RS0127651. (T4)
    Veröff: SZ 2012/15
  • RS0127383">10 ObS 19/12k
    Entscheidungstext OGH 13.03.2012 10 ObS 19/12k
    Auch
  • RS0127383">10 ObS 149/11a
    Entscheidungstext OGH 13.03.2012 10 ObS 149/11a
    Vgl auch; Beisatz: Sofern der Versicherte die Voraussetzungen der Härtefallregelung nach § 255 Abs 3a Z 1 bis 3 ASVG erfüllt, steht es der Bejahung seiner Berufsunfähigkeit nicht entgegen, wenn die zuletzt nicht nur vorübergehend ausgeübte Angestelltentätigkeit eine Tätigkeit mit geringstem Anforderungsprofil iSd § 255 Abs 3b ASVG war und der Versicherte diese Tätigkeit weiterhin ausüben kann. Diese Auffassung beruht auf der Erwägung, dass eine der Voraussetzungen für den speziellen Verweisungsschutz nach der Härtefallregelung ist, dass der Versicherte mindestens 12 Monate unmittelbar vor dem Stichtag als arbeitslos iSd § 12 AlVG gemeldet war (§ 255 Abs 3a Z 2 ASVG). Es ist kein hinreichender Grund erkennbar, weshalb innerhalb der Gruppe von Versicherten, die die Voraussetzungen nach § 255 Abs 3a Z 1 bis 3 ASVG erfüllen, danach zu unterscheiden wäre, ob schon bisher nur eine Tätigkeit mit geringstem Anforderungsprofil ausgeübt wurde oder nicht. (T5)
    Veröff: SZ 2012/33
  • RS0127383">10 ObS 71/12g
    Entscheidungstext OGH 05.06.2012 10 ObS 71/12g
    Vgl aber; Beis wie T3; Beis wie T4
  • RS0127383">10 ObS 86/12p
    Entscheidungstext OGH 26.06.2012 10 ObS 86/12p
    Vgl auch
  • RS0127383">10 ObS 69/13i
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 10 ObS 69/13i
    Vgl auch; Beis wie T2
  • RS0127383">10 ObS 81/13d
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 ObS 81/13d
    Beisatz: Haltungswechsel bedeutet im gegebenen Zusammenhang ein Aufstehen von zwei bis vier Mal pro Stunde. (T6)
  • RS0127383">10 ObS 141/13b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 10 ObS 141/13b
    Beis wie T6; Beisatz: „Vorwiegend in sitzender Haltung“ bedeutet sitzende Arbeit in mehr als zwei Drittel der Gesamtarbeitszeit. (T7)
  • RS0127383">10 ObS 19/14p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 10 ObS 19/14p
    Beisatz: Auch im Falle nur phasenweiser Überschreitung des durchschnittlichen Zeitdrucks ist das in der Härtefallregelung vorgesehene Fortbestandsmerkmal des „durchschnittlichen Zeitdrucks“ nicht mehr erfüllt. (T8)
  • RS0127383">10 ObS 100/14z
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 ObS 100/14z
    Vgl auch; Beis wie T8
  • RS0127383">10 ObS 124/14d
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 10 ObS 124/14d
    Vgl
  • RS0127383">10 ObS 152/14x
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 ObS 152/14x
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3
  • RS0127383">10 ObS 27/15s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 10 ObS 27/15s
    Vgl auch; Beis wie T8
  • RS0127383">10 ObS 36/16s
    Entscheidungstext OGH 10.05.2016 10 ObS 36/16s
    Auch; Beis wie T7
  • RS0127383">10 ObS 77/16w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 10 ObS 77/16w
    Vgl auch; Beis wie T7
  • RS0127383">10 ObS 8/19b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 10 ObS 8/19b
    Beisatz: Für die Beurteilung der Frage, ob eine in § 255 Abs 3b ASVG umschriebene Tätigkeit vorliegt, kommt es auf deren „übliche Ausübungsform“ an. (T9)
  • RS0127383">10 ObS 50/21g
    Entscheidungstext OGH 27.04.2021 10 ObS 50/21g

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127383

Im RIS seit

25.01.2012

Zuletzt aktualisiert am

07.07.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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