RS OGH 2023/6/22 11Os125/15i; 14Os134/15k; 14Os3/17y; 13Os84/17b; 14Os86/17d; 15Os87/18k; 11Os81/20a

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.06.2023
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Norm

FPG §114 Abs1
  1. FPG § 114 heute
  2. FPG § 114 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  3. FPG § 114 gültig ab 01.11.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. FPG § 114 gültig von 01.10.2015 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2015
  5. FPG § 114 gültig von 01.08.2013 bis 30.09.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2013
  6. FPG § 114 gültig von 01.01.2010 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  7. FPG § 114 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009

Rechtssatz

Dass der Gesetzgeber nur im Fall unrechtmäßiger Bereicherung gerichtliche Strafbarkeit vorsehen wollte, ergibt sich aus BGBl I 2009/122, womit die wissentliche Förderung (§ 114 Abs 1 FPG idF BGBl I 2005/100) rechtswidriger Ein- oder Durchreisen ohne solche Intention des Täters zur Verwaltungsübertretung wurde. Unrechtmäßige Bereicherung setzt voraus, dass das Entgelt den für die jeweiligen Beförderungsleistungen adäquaten Fuhrlohn übersteigt.Dass der Gesetzgeber nur im Fall unrechtmäßiger Bereicherung gerichtliche Strafbarkeit vorsehen wollte, ergibt sich aus BGBl I 2009/122, womit die wissentliche Förderung (Paragraph 114, Absatz eins, FPG in der Fassung BGBl I 2005/100) rechtswidriger Ein- oder Durchreisen ohne solche Intention des Täters zur Verwaltungsübertretung wurde. Unrechtmäßige Bereicherung setzt voraus, dass das Entgelt den für die jeweiligen Beförderungsleistungen adäquaten Fuhrlohn übersteigt.

Entscheidungstexte

  • RS0130267">11 Os 125/15i
    Entscheidungstext OGH 28.09.2015 11 Os 125/15i
  • RS0130267">14 Os 134/15k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 14 Os 134/15k
    Vgl aber; Beisatz: Verfügt der Beschuldigte über keine Taxi- oder Mietwagenkonzession, kommt eine Orientierung an Preisen gewerblicher Beförderung nicht in Betracht. (T1)
  • RS0130267">14 Os 3/17y
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 14 Os 3/17y
    Vgl aber, Beisatz: Strafbarkeit wegen Schlepperei setzt keine tatsächlich eingetretene Bereicherung – zumal des Täters selbst – voraus. (T2)
  • RS0130267">13 Os 84/17b
    Entscheidungstext OGH 11.10.2017 13 Os 84/17b
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Besteht die Tathandlung nicht in einem Befördern, sondern (bloß) in einem Fördern der Ein? oder Durchreise von Fremden auf andere Art (hier: Organisation der Reisebewegungen), kann sich der Täter nicht auf einen Vergleich mit einem adäquaten Entgelt berufen. (T3)
  • RS0130267">14 Os 86/17d
    Entscheidungstext OGH 07.11.2017 14 Os 86/17d
    Auch; Beis wie T2
  • RS0130267">15 Os 87/18k
    Entscheidungstext OGH 25.07.2018 15 Os 87/18k
    Auch; Beis wie T1
  • RS0130267">11 Os 81/20a
    Entscheidungstext OGH 11.09.2020 11 Os 81/20a
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3
  • RS0130267">11 Os 131/20d
    Entscheidungstext OGH 08.02.2021 11 Os 131/20d
    Vgl; Beis wie T3
  • RS0130267">12 Os 43/23z
    Entscheidungstext OGH 22.06.2023 12 Os 43/23z
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130267

Im RIS seit

21.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

31.08.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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