RS OGH 2023/6/29 13Os3/21x (13Os4/21v); 13Os122/22y (13Os123/22w); 15Os67/22z (15Os68/22x)

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Veröffentlicht am 29.06.2023
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Rechtssatz

Ist das im gemeinsam geführten Hauptverfahren (§§ 15 Abs 1, 22 Abs 1 VbVG) ergangene Urteil über die natürliche Person (§ 22 Abs 1 VbVG) ein Freispruch, wird die Verbundenheit der Verfahren gerade dadurch gelöst (§ 22 Abs 3 VbVG).Ist das im gemeinsam geführten Hauptverfahren (Paragraphen 15, Absatz eins, 22, Absatz eins, VbVG) ergangene Urteil über die natürliche Person (Paragraph 22, Absatz eins, VbVG) ein Freispruch, wird die Verbundenheit der Verfahren gerade dadurch gelöst (Paragraph 22, Absatz 3, VbVG).

Entscheidungstexte

  • RS0133645">13 Os 3/21x
    Entscheidungstext OGH 07.06.2021 13 Os 3/21x
  • RS0133645">13 Os 122/22y
    Entscheidungstext OGH 28.06.2023 13 Os 122/22y
    vgl; Beisatz: § 22 Abs 3 VbVG setzt voraus, dass der Freispruch der natürlichen Person von der (präsumtiven Anknüpfungs-)Tat in einem gemäß § 22 Abs 1 VbVG gefällten Urteil ergangen ist. (T1)
    Beisatz: Dies ist dann nicht der Fall, wenn über die natürliche Person und den Verband – entgegen § 22 Abs 1 bis 3 VbVG – ein gemeinsames Urteil gefällt wird. (T2)
  • RS0133645">15 Os 67/22z
    Entscheidungstext OGH 29.06.2023 15 Os 67/22z
    vgl; Beisatz: Sodann ist nur über - binnen einer Fallfrist von drei Tagen zu stellenden - Antrag des Anklägers ein selbständiges Verfahren gegen den Verband zu führen. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2021:RS0133645

Im RIS seit

12.07.2021

Zuletzt aktualisiert am

26.09.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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