RS OGH 2024/1/24 13Os105/15p (13Os106/15k); 13Os5/17k; 13Os88/23z

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.01.2024
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Norm

FinStrG §5 Abs1
FinStrG §5 Abs2
StGB §12
StGB §62
StGB §67 Abs2
  1. FinStrG Art. 1 § 5 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 5 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2007
  3. FinStrG Art. 1 § 5 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2003
  4. FinStrG Art. 1 § 5 gültig von 13.01.1999 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  5. FinStrG Art. 1 § 5 gültig von 01.01.1995 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  6. FinStrG Art. 1 § 5 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1975
  1. FinStrG Art. 1 § 5 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 5 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2007
  3. FinStrG Art. 1 § 5 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2003
  4. FinStrG Art. 1 § 5 gültig von 13.01.1999 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  5. FinStrG Art. 1 § 5 gültig von 01.01.1995 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  6. FinStrG Art. 1 § 5 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1975

Rechtssatz

Eine Inlandstat begeht auch, wer im Inland zu einer im Ausland verübten, mit Strafe bedrohten Handlung beiträgt (§ 67 Abs 2 StGB). Damit allein ist inländische Gerichtsbarkeit und die Anwendbarkeit der österreichischen Strafgesetze begründet (§ 62 StGB). Auf dieser Grundlage ist der im Inland handelnde Beitragstäter auch dann für seine Tat verantwortlich, wenn die im Ausland begangene Tat des unmittelbaren Täters nach dem Recht des betreffenden Staates gar nicht strafbar ist. Es genügt, dass der unmittelbare Täter eine dem österreichischen Strafgesetz entsprechende Ausführungshandlung setzt.Eine Inlandstat begeht auch, wer im Inland zu einer im Ausland verübten, mit Strafe bedrohten Handlung beiträgt (Paragraph 67, Absatz 2, StGB). Damit allein ist inländische Gerichtsbarkeit und die Anwendbarkeit der österreichischen Strafgesetze begründet (Paragraph 62, StGB). Auf dieser Grundlage ist der im Inland handelnde Beitragstäter auch dann für seine Tat verantwortlich, wenn die im Ausland begangene Tat des unmittelbaren Täters nach dem Recht des betreffenden Staates gar nicht strafbar ist. Es genügt, dass der unmittelbare Täter eine dem österreichischen Strafgesetz entsprechende Ausführungshandlung setzt.

Entscheidungstexte

  • RS0130929">13 Os 105/15p
    Entscheidungstext OGH 06.09.2016 13 Os 105/15p
  • RS0130929">13 Os 5/17k
    Entscheidungstext OGH 06.09.2017 13 Os 5/17k
    Auch; Beisatz: Dies gilt nach § 5 Abs 1 und Abs 2 erster Satz FinStrG auch im Finanzstrafverfahren. (T1)
  • RS0130929">13 Os 88/23z
    Entscheidungstext OGH 24.01.2024 13 Os 88/23z
    vgl; Beisatz wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2016:RS0130929

Im RIS seit

10.10.2016

Zuletzt aktualisiert am

16.02.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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