RS OGH 2024/10/23 7Ob119/14x; 7Ob139/14p; 7Ob14/21s; 7Ob123/21w; 7Ob141/24x

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Veröffentlicht am 23.10.2024
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Rechtssatz

Mangels gesetzlicher Grundlage darf ein Mitarbeiter eines von der Krankenanstalt beauftragten Sicherheitsdienstes keine Pflegemaßnahmen wie das Festhalten eines Kranken setzen.

Entscheidungstexte

  • RS0129749">7 Ob 119/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 7 Ob 119/14x
    Veröff: SZ 2014/83
  • RS0129749">7 Ob 139/14p
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 7 Ob 139/14p
    Beisatz: Hier ordnete die Ärztin (§ 5 Abs 1 Z 1 HeimAufG) die Freiheitsbeschränkung des Hinderns des Bewohners am Verlassen eines Bereichs mittels Androhung/Anordnung des Zurückhaltens durch Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes an. (T1)
    Beisatz: Sofern der Arzt die von ihm angeordnete Freiheitsbeschränkung durch Anordnung der Androhung/Anordnung des Festhaltens des Bewohners beim Verlassen der Station nicht selbst durchführt, hat das diplomierte Krankenpflegepersonal die Durchführungsverantwortung. (T2)
  • RS0129749">7 Ob 14/21s
    Entscheidungstext OGH 24.02.2021 7 Ob 14/21s
    Beisatz: Hier: Blutabnahme. (T3)
  • RS0129749">7 Ob 123/21w
    Entscheidungstext OGH 15.09.2021 7 Ob 123/21w
  • RS0129749">7 Ob 141/24x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2024 7 Ob 141/24x
    Beisatz: Keine Anordnungsbefugnis des Einrichtungsleiters einer Behinderteneinrichtung für rein pflegerische freiheitsbeschränkende Maßnahmen. (T4)

Schlagworte

private Sicherheitsfirma; Security; gewerblicher Sicherheitsdienst; Bewachungsunternehmen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129749

Im RIS seit

22.12.2014

Zuletzt aktualisiert am

16.12.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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