RS OGH 2025/1/7 11Os48/15s; 11Os106/15w (11Os107/15t; 11Os110/15h; 11Os121/15a); 11Os129/24s; 11Os14

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Veröffentlicht am 07.01.2025
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Norm

StPO §166
StPO §246
  1. StPO § 166 heute
  2. StPO § 166 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 166 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 166 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  5. StPO § 166 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Nach österreichischem Recht besteht keine Fernwirkung von Beweisverwertungsverboten in der Hinsicht, dass Beweismittel, die auf Grund unverwertbaren Beweismaterials aufgefunden wurden, ihrerseits aus diesem Grund jedenfalls unverwertbar wären.

Entscheidungstexte

  • RS0130052">11 Os 48/15s
    Entscheidungstext OGH 13.05.2015 11 Os 48/15s
  • RS0130052">11 Os 106/15w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2016 11 Os 106/15w
    Vgl auch; Beisatz: Ob ein Beweiserhebungsverbot mit einem entsprechenden Beweisverwertungsverbot, maW dem Verbot der Verwertung des Beweisergebnisses im Urteil einhergeht, ergibt sich vielmehr aus der Eigenart des jeweiligen Beweisverbots. Die Unverwertbarkeit eines Beweismittels ist generell kein Derivat der Urteilsanfechtbarkeit, insbesondere nicht der Z 2. Die Anfechtbarkeit des Urteils ist vielmehr von der Verbotswidrigkeit einer Beweiserhebung oder ?verwertung zu unterscheiden. (T1)
  • RS0130052">11 Os 129/24s
    Entscheidungstext OGH 13.11.2024 11 Os 129/24s
    vgl
  • RS0130052">11 Os 147/24p
    Entscheidungstext OGH 07.01.2025 11 Os 147/24p
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130052

Im RIS seit

22.06.2015

Zuletzt aktualisiert am

18.02.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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