RS OGH 2025/7/2 13Os1/15v; 13Os139/15p; 13Os87/15s; 13Os140/15k; 13Os75/18f; 13Os115/23w (13Os116/23

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 02.07.2025
beobachten
merken

Norm

EStG §93 Abs2 Z1
EStG §96 Abs1 Z1
EStG §96 Abs3
FinStrG §33 Abs1
  1. FinStrG Art. 1 § 33 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 33 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2025
  3. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 23.07.2019 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2019
  4. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 15.08.2018 bis 22.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  5. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 12.01.2013 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  6. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 01.01.2011 bis 11.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2010
  7. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 13.01.1999 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  8. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 21.08.1996 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 421/1996
  9. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 01.01.1995 bis 20.08.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  10. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 01.10.1989 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 375/1989
  11. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 01.01.1986 bis 30.09.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 571/1985

Rechtssatz

Verdeckte Ausschüttungen sind alle außerhalb der gesellschaftsrechtlichen Gewinnverteilung gelegenen Zuwendungen einer Körperschaft an Anteilsinhaber, die das Einkommen der Körperschaft vermindern und ihre Wurzel in der Anteilsinhaberschaft haben. Offene wie verdeckte Gewinnausschüttungen setzen definitionsgemäß eine Vorteilszuwendung einer Körperschaft an eine Person mit Gesellschafterstellung voraus, bloße „Machthaber“ (wie etwa an der Gesellschaft nicht beteiligte faktische Geschäftsführer) können nicht Empfänger von Gewinnausschüttungen sein. Die Zuwendung eines Vorteils an einen Anteilsinhaber kann allerdings auch darin gelegen sein, dass eine dem Anteilsinhaber nahestehende Person begünstigt wird. Eine verdeckte Ausschüttung ist daher auch dann anzunehmen, wenn Dritte aufgrund ihres Naheverhältnisses zum Anteilsinhaber eine in der Anteilsinhaberschaft wurzelnde Zuwendung erhalten.

Entscheidungstexte

  • RS0130507">13 Os 1/15v
    Entscheidungstext OGH 18.12.2015 13 Os 1/15v
  • RS0130507">13 Os 139/15p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2015 13 Os 139/15p
  • RS0130507">13 Os 87/15s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2015 13 Os 87/15s
  • RS0130507">13 Os 140/15k
    Entscheidungstext OGH 18.12.2015 13 Os 140/15k
  • RS0130507">13 Os 75/18f
    Entscheidungstext OGH 10.10.2018 13 Os 75/18f
    Auch
  • RS0130507">13 Os 115/23w
    Entscheidungstext OGH 22.05.2024 13 Os 115/23w
    vgl
  • RS0130507">13 Os 106/23x
    Entscheidungstext OGH 26.06.2024 13 Os 106/23x
    vgl
  • RS0130507">13 Os 14/25w
    Entscheidungstext OGH 02.07.2025 13 Os 14/25w
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130507

Im RIS seit

27.01.2016

Zuletzt aktualisiert am

21.08.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten