RS OGH 2025/10/15 15Os5/10i; 13Os37/10f; 14Os84/10z; 13Os102/12t; 14Os31/13k; 14Os132/13p; 14Os49/16

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.10.2025
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Norm

SMG §27 Abs1 Z1 B
SMG §28a Abs1 B
  1. SMG § 27 heute
  2. SMG § 27 gültig ab 01.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 23/2016
  3. SMG § 27 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 27 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 27 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 27 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001
  1. SMG § 28a heute
  2. SMG § 28a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007

Rechtssatz

Unter „Anbieten“ von Suchtgift iSd § 28a Abs 1 vierter Fall SMG ist eine Willenserklärung zu verstehen, die inhaltlich ausreichend bestimmt sein, also die wesentlichen Punkte der abzuschließenden Vereinbarung enthalten und einen endgültigen Bindungswillen des Offerenten zum Ausdruck bringen muss. Hingegen ist es nicht erforderlich, dass sich das Suchtgift bereits im Besitz des Anbietenden befindet, für diesen real verfügbar ist oder von ihm tatsächlich geliefert werden kann.Unter „Anbieten“ von Suchtgift iSd Paragraph 28 a, Absatz eins, vierter Fall SMG ist eine Willenserklärung zu verstehen, die inhaltlich ausreichend bestimmt sein, also die wesentlichen Punkte der abzuschließenden Vereinbarung enthalten und einen endgültigen Bindungswillen des Offerenten zum Ausdruck bringen muss. Hingegen ist es nicht erforderlich, dass sich das Suchtgift bereits im Besitz des Anbietenden befindet, für diesen real verfügbar ist oder von ihm tatsächlich geliefert werden kann.

Entscheidungstexte

  • RS0125860">15 Os 5/10i
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 15 Os 5/10i
  • RS0125860">13 Os 37/10f
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 13 Os 37/10f
    Vgl; nur: Es ist nicht erforderlich, dass sich das Suchtgift bereits im Besitz des Anbietenden befindet. (T1)
  • RS0125860">14 Os 84/10z
    Entscheidungstext OGH 20.07.2010 14 Os 84/10z
  • RS0125860">13 Os 102/12t
    Entscheidungstext OGH 22.11.2012 13 Os 102/12t
    nur: Unter „Anbieten“ im Sinn dieses Tatbestands ist nämlich eine Willenserklärung zu verstehen, die inhaltlich ausreichend bestimmt sein, also die wesentlichen Punkte der abzuschließenden Vereinbarung enthalten, und einen endgültigen Bindungswillen des Offerenten zum Ausdruck bringen muss. (T2)
  • RS0125860">14 Os 31/13k
    Entscheidungstext OGH 09.04.2013 14 Os 31/13k
    Vgl
  • RS0125860">14 Os 132/13p
    Entscheidungstext OGH 01.10.2013 14 Os 132/13p
    Vgl
  • RS0125860">14 Os 49/16m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2016 14 Os 49/16m
    Auch
  • RS0125860">12 Os 50/16v
    Entscheidungstext OGH 18.08.2016 12 Os 50/16v
    Auch
  • RS0125860">15 Os 119/17i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2017 15 Os 119/17i
  • RS0125860">11 Os 16/18i
    Entscheidungstext OGH 13.03.2018 11 Os 16/18i
    Auch
  • RS0125860">11 Os 24/19t
    Entscheidungstext OGH 02.04.2019 11 Os 24/19t
  • RS0125860">13 Os 97/25a
    Entscheidungstext OGH 15.10.2025 13 Os 97/25a
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0125860

Im RIS seit

25.08.2016

Zuletzt aktualisiert am

14.11.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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