RS Vwgh 2025/10/15 Ro 2025/20/0003

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Veröffentlicht am 15.10.2025
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Index

41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AsylG 2005 §3 Abs4
AsylG 2005 §7 Abs3
BFA-VG 2014 §9 Abs1
BFA-VG 2014 §9 Abs5
BFA-VG 2014 §9 Abs6
FrPolG 2005 §52 Abs2 Z3
FrPolG 2005 §52 Abs5
NAG 2005 §2 Abs2
  1. AsylG 2005 § 7 heute
  2. AsylG 2005 § 7 gültig ab 01.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  3. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.11.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.06.2016 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2016
  6. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.01.2014 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  7. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  8. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  9. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2008

Beachte


Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):
Ro 2025/20/0004

Rechtssatz

Zum mit der Stellung als Asylberechtigten einhergehenden Aufenthaltsrecht hat der VwGH festgehalten, dass dieses den Aufenthalt für die in § 2 Abs. 2 NAG genannten Zwecke erlaubt und der Aufenthalt aufgrund der von Gesetzes wegen gemäß § 3 Abs. 4 AsylG 2005 bestehenden Aufenthaltsberechtigung inhaltlich auch den Kriterien einer Niederlassung im Sinn des § 2 Abs. 2 NAG entspricht. Auch wenn die Bestimmungen über eine sog. "Aufenthaltsverfestigung" (siehe § 52 Abs. 5 FPG, § 9 Abs. 5 und Abs. 6 BFA-VG) in diesem Fall nicht direkt anwendbar sind, sind die sich aus diesen Bestimmungen ergebenden Wertungen des Gesetzgebers - unter Bedachtnahme auf jene, die er in § 3 Abs. 4 und (wie zu ergänzen ist) § 7 Abs. 3 AsylG 2005 (zu letzterem vgl. VwGH 28.3.2022, Ra 2021/18/0128) zum Ausdruck gebracht hat - auch bei der Erlassung einer Rückkehrentscheidung nach § 52 Abs. 2 Z 3 FPG (demnach im Fall der Aberkennung des Status des Asylberechtigten, ohne dass es zur Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten kommt) im Rahmen der dabei vorzunehmenden Beurteilung nach § 9 Abs. 1 BFA-VG zu beachten (vgl. VwGH 15.12.2021, Ra 2021/20/0372).Zum mit der Stellung als Asylberechtigten einhergehenden Aufenthaltsrecht hat der VwGH festgehalten, dass dieses den Aufenthalt für die in Paragraph 2, Absatz 2, NAG genannten Zwecke erlaubt und der Aufenthalt aufgrund der von Gesetzes wegen gemäß Paragraph 3, Absatz 4, AsylG 2005 bestehenden Aufenthaltsberechtigung inhaltlich auch den Kriterien einer Niederlassung im Sinn des Paragraph 2, Absatz 2, NAG entspricht. Auch wenn die Bestimmungen über eine sog. "Aufenthaltsverfestigung" (siehe Paragraph 52, Absatz 5, FPG, Paragraph 9, Absatz 5 und Absatz 6, BFA-VG) in diesem Fall nicht direkt anwendbar sind, sind die sich aus diesen Bestimmungen ergebenden Wertungen des Gesetzgebers - unter Bedachtnahme auf jene, die er in Paragraph 3, Absatz 4 und (wie zu ergänzen ist) Paragraph 7, Absatz 3, AsylG 2005 (zu letzterem vergleiche VwGH 28.3.2022, Ra 2021/18/0128) zum Ausdruck gebracht hat - auch bei der Erlassung einer Rückkehrentscheidung nach Paragraph 52, Absatz 2, Ziffer 3, FPG (demnach im Fall der Aberkennung des Status des Asylberechtigten, ohne dass es zur Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten kommt) im Rahmen der dabei vorzunehmenden Beurteilung nach Paragraph 9, Absatz eins, BFA-VG zu beachten vergleiche VwGH 15.12.2021, Ra 2021/20/0372).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2025:RO2025200003.J11

Im RIS seit

18.11.2025

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2025
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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