RS OGH 2025/2/27 8Ob144/24w

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Veröffentlicht am 27.02.2025
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Norm

KMG §8 Abs2
KMG §11 Abs1
  1. KMG § 8 gültig von 03.01.2018 bis 20.07.2019 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 62/2019
  2. KMG § 8 gültig von 01.01.2014 bis 02.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 184/2013
  3. KMG § 8 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2012
  4. KMG § 8 gültig von 10.08.2005 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2005
  5. KMG § 8 gültig von 29.07.2005 bis 09.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2005
  6. KMG § 8 gültig von 01.01.2002 bis 28.07.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2001
  7. KMG § 8 gültig von 01.03.1994 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 210/1994
  8. KMG § 8 gültig von 01.03.1994 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 532/1993
  9. KMG § 8 gültig von 01.03.1994 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 331/1993
  10. KMG § 8 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 532/1993
  11. KMG § 8 gültig von 01.01.1992 bis 31.12.1993
  1. KMG § 11 gültig von 01.07.2012 bis 20.07.2019 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 62/2019
  2. KMG § 11 gültig von 10.08.2005 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2005
  3. KMG § 11 gültig von 01.03.1994 bis 09.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 210/1994
  4. KMG § 11 gültig von 01.01.1992 bis 28.02.1994

Rechtssatz

Die Prüfung durch den Prospektkontrollor soll nach § 8 Abs  2 KMG 1991 sicherstellen, dass die im Prospekt enthaltenen Angaben zur Veranlagung richtig und vollständig sind, sodass ein Anleger seine Investitionsentscheidung danach ausrichten kann. Ein Verlust, den ein Anleger erleidet, der gar nicht auf die im Prospekt enthaltenen Angaben zur Veranlagung vertraut hat, ist damit nicht vom Schutzzweck des § 8 KMG 1991 erfasst. Daraus ergibt sich, dass nur ein Vertrauen auf die im Prospekt enthaltenen Angaben zur Veranlagung, nicht aber ein Vertrauen auf den Kontrollvermerk eine Haftung des Prospektkontrollors nach § 11 Abs 1 KMG 1991 begründen kann.Die Prüfung durch den Prospektkontrollor soll nach Paragraph 8, Absatz 2, KMG 1991 sicherstellen, dass die im Prospekt enthaltenen Angaben zur Veranlagung richtig und vollständig sind, sodass ein Anleger seine Investitionsentscheidung danach ausrichten kann. Ein Verlust, den ein Anleger erleidet, der gar nicht auf die im Prospekt enthaltenen Angaben zur Veranlagung vertraut hat, ist damit nicht vom Schutzzweck des Paragraph 8, KMG 1991 erfasst. Daraus ergibt sich, dass nur ein Vertrauen auf die im Prospekt enthaltenen Angaben zur Veranlagung, nicht aber ein Vertrauen auf den Kontrollvermerk eine Haftung des Prospektkontrollors nach Paragraph 11, Absatz eins, KMG 1991 begründen kann.

Entscheidungstexte

  • RS0135403">8 Ob 144/24w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.02.2025 8 Ob 144/24w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2025:RS0135403

Im RIS seit

12.06.2025

Zuletzt aktualisiert am

12.06.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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