RS OGH 2023/5/24 15Os13/23k

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Veröffentlicht am 24.05.2023
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Norm

EU-JZG §31
  1. EU-JZG § 31 heute
  2. EU-JZG § 31 gültig ab 01.11.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2025
  3. EU-JZG § 31 gültig von 29.05.2021 bis 31.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2021
  4. EU-JZG § 31 gültig von 01.06.2020 bis 28.05.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2020
  5. EU-JZG § 31 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2007
  6. EU-JZG § 31 gültig von 29.12.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2007
  7. EU-JZG § 31 gültig von 01.05.2004 bis 28.12.2007

Rechtssatz

Bewilligt die ausländische Behörde die ergänzende Übergabe, kann aus der allfälligen Außerachtlassung von Formvorschriften eine Verletzung der Spezialitätsbindung nicht abgeleitet werden.

Entscheidungstexte

  • RS0134410">15 Os 13/23k
    Entscheidungstext OGH 24.05.2023 15 Os 13/23k
    Hier: Einholung einer Erklärung gem § 31 Abs 4 EU-JZG des Verteidigers und nicht der betroffenen Person selbst sowie Erstellung eines Protokolls hierüber. (T1)
    Aus der Bestimmung des § 31 Abs 2 letzter Satz ARHG kann mit Blick auf den divergierenden Gesetzeswortlaut (§ 31 Abs 2 letzter Satz ARHG: "der betroffenen Person und ihrem Verteidiger"; dazu OGH 11 Os 105/22h) nicht abgeleitet werden, dass auch im Verfahren zur Erwirkung der Vollstreckung eines Europäischen Haftbefehls gem § 31 Abs 4 EU-JZG die Einholung einer Erklärung der betroffenen Person selbst geboten ist. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2023:RS0134410

Im RIS seit

04.08.2023

Zuletzt aktualisiert am

04.08.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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